Charles Stross: Glashaus

Glashaus

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-453-52360-9

Preis: 8,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 26. September 2016]
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Charles Stross ist ein spritziger Erzähler, der seine Ideen nicht für sich behalten kann und sie somit unter das Volk bringen muss. Er ist zu meinem Lieblingsautor in der Science Fiction des Jahres 2007 geworden. Seine spannenden Romane sind durchaus verblüffend, wenn es darum geht die Handlung fortzuschreiben. So schildert er auch den neuen Roman. Wir befinden uns in der Zukunft im 27. Jahrhundert. Die Menschheit kennt die Weltraumfahrt und nicht-menschlichen Bewohner fremder Planeten. So unterschiedlich wie die Staaten der Erde in ihren politischen, kulturellen und religiösen Systemen sind, so färbt sich das auch auf die Planeten im Weltall ab. Wie bereits in anderen Romanen von Charles Stross beschrieben, legen die Menschen auch hier Sicherungskopien von sich selbst ab, wählen besondere Körper in denen sie leben wollen, gerne mythologische Geschöpfe und anderes mehr.
Robin ist ein Kriegsveteran, der die Greuel des Kriegs vergessen will und liess sich das Gedächtnis löschen. Noch in der Rehabilitation lernt er die Frau Kay kennen und verliebt sich in sie. Alles könnte so schön sein, wenn nicht... Irgend etwas muss in seiner Vergangenheit geschehen sein, dass ihn zu einem Opfer macht. Robin fühlt sich verfolgt und ist sich sicher, dass jemand nach seinem Leben trachtet. Um aus dem direkten 'Schussfeld' zu kommen, lässt er sich auf ein Experiment ein. Robin verpflichtet sich für drei Jahre in einer Simulation zu leben, wie sie vor sechs Jahrhunderten, nämlich zu unserer heutigen Zeit, bestand. Das hat natürlich die entsprechenden Konsequenzen. Als völlig neue Persönlichkeit kommt er wieder zu sich mit einer Gesellschaftsform, die sich von seiner bisherigen unterscheidet und bald zu einer Diktatur entwickelt. Andererseits ist diese Gesellschaft und vor allem die Entwicklungsstufe für den Mann der Zukunft erschreckend. Kann man im 27ten Jahrhundert praktisch nicht sterben, so sind die Behandlungsmethoden der heutigen Zeit des 21ten Jahrhunderts als horrend zu beschreiben.
Fazit
Der vorliegende Roman ist gut. Charles Stross konnte mich wieder gut unterhalten und mit seinen Ideen und seinen Figuren überzeugen.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 19. Dezember 2008

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