Lynsay Sands: Verliebt in einen Vampir

Verliebt in einen Vampir

Verlag: Egmont Lyx Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Horror
ISBN-13 978-3-8025-8171-7

Preis: 9,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 30. September 2016]
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Argeneau Serie 1. Band

Das Leben einer Pathologin ist nicht unbedingt spannend zu nennen und Gespräche mit ihren Klienten sind eher einseitig monoton. Da landet eine Leiche bei ihr auf den Obduktionstisch, die ihr seltsam bekannt vorkommt. Allerdings nicht als lebende Person, sondern als Leiche. Allerdings ist ihr Gedächtnis gerade nicht so ganz in Ordnung. Plötzlich taucht ein axtschwingender Fremder in der Pathologie von Rachel Garrett auf. Er will den Leichnam enthaupten. Als Rachel den Mann aufhalten will, wird sie selbst zu einem Opfer und bricht schliesslich sterbend über der Leiche zusammen, die auf ihrem Obduktionstisch liegt.
Sie erwacht zu ihrer eigenen Überraschung unverletzt in einem fremden Haus. Weil niemand zu sehen ist, wandert sie orientierungslos und mit vielen Fragen durch das ihr fremde Haus um in einem Arbeitszimmer einen Sarg zu finden. Dort liegt der Leichnam, der eben noch auf ihrem Tisch lag. Zu ihrer Verblüffung steigt der gutaussehende Mann aus dem Sarg. Sie muss erkennen, dass der Fremde, Etienne Argeneau, ein dreihundert Jahre alter Vampir ist und sie jetzt ebenfalls zu dieser Gattung gehört, die von rechts wegen gar nicht bestehen sollte. Rachel bleibt nichts anderes übrig, wenn sie ihre eigene Existenz nicht leugnen will, muss sie der Zugehörigkeit zu einem Vampirclan akzeptieren. Es gibt schlimmeres, denkt sie sich, vor allem, wen sie im Laufe der Zeit immer öfter in den Armen von Etienne liegt. Zunächst kann sie gar nicht fassen, was ihr passierte, doch mit der Zeit gewöhnt sie sich an den neuen Zustand, der auch ein paar Vorteile mit sich bringt. Etienne gibt sich viel Mühe, ihr das neue 'Leben' schmackhaft zu machen, natürlich aus der Sicht eines Mannes. Kein Altern, keine Falten, keine Orangenhaut. Und der Sex mit Etienne erst. Durch die gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeiten kommt der Sex richtig gut, vor allem wenn man einen Mann an seiner Seite hat, der dreihundert Jahre Praxis hat. Allerdings wird er für seine chauvinistischen Erklärungen von seiner Mutter Marguerite, die ihn immer noch wie einen Lausbuben behandelt, zurecht gewiesen. Und dann ist da noch Lucian, das Oberhaupt der Clans. Er ist in der Tat bereit ganz drastisch die Familie vor Problemen zu schützen, indem er die Problembringer ausrotten will.
Das eigentliche Problem, der Axtschwinger, läuft immer noch herum. Norman, genannt Pudge, kennt das Geheimnis der Familie Argeneau. Der selbsternannte Vampirjäger stellt eine grosse Gefahr für die Vampire dar, weil er einiges über die Famile Argeneau zusammen getragen hat. Unglücklicherweise will er alle Vampire umbringen.
Fazit
erliebt in einen Vampir von Lynsay Sands unterscheidet sich nicht von den vielen anderen romantisierenden Vampirromanen. Die Zielgruppe sind junge Mädchen bis zu etwa dreissigjährigen Frauen. Ihnen wird mit diesem Roman ein paar entspannte, angenehme Lesestunden geschenkt. Der Roman ist leicht humorig, ich selbst konnte damit nicht viel anfangen und hatte immer das Gefühl, die Autorin will etwas, kann aber nicht. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung. Die Irrungen und Wirrungen des Herzens eines Liebesromans stehen im Vordergrund und haben sich die Vampire nur als Handlungsträger ausgesucht. Oder stellen Sie sich einmal vor, wie das gleiche mit Werwölfen oder Zombies laufen würde.
Die Erzählung und der Hintergrund sind nicht schlecht, aber die Ernährung der Vampire ist gewöhnungsbedürftig. Kaltes Spenderblut aus Blutkonserven. Ungefähr genau so schmackhaft wie kalte Dosensuppen. Zumindest stelle ich mir das so vor. Die Geschichte bewegt sich in den bekannten Trampelpfaden und macht die Handlung vorhersehbar. Lynsay Sands Erotikszenen sind ja nicht schlecht beschrieben sie weiss die Dinge zu verpacken ohne dabei pornographisch zu werden.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 10. Dezember 2008

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