Achim Hildebrand: Meuchelsänger - Das Auge des Chaos

Meuchelsänger - Das Auge des Chaos

Verlag: Skalding Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-940695-01-7

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Eigentlich wollte Nidel, der Meuchelsänger, nur seiner Liebsten einen Gefallen tun. Doch kaum ist das Schiff, das ihn dem Ziel seiner Träume näher bringen sollte, havariert, folgen ihm schon Chaosbestien, liebestolle Söldner und seltsam tanzende Religionisten. Nidel muss sich seinem Schicksal stellen, wenn die Welt nicht im totalen Chaos versinken soll. Kann man einem Eiszwerg trauen? Einem Causalomanten? Oder gar einem geschäftstüchtigen Nekronten? (Klappentext)
Sirintha ist eine Frau, die weiss, wass sie will. Sie erklärt ihrem Galan Nidel, dass sie nur einen Mann heiratet, der ihr beweist, dass er sie liebt. Nidel dichtet Lieder für sie und singt sogar des Nachts unter ihrem Fenster. Für Sirintha ist das aber noch nicht genug. Da die junge Reederstochter nicht nur gut aussieht, sondern auch eine 'Gute Partie' darstellt ist er natürlich nicht der einzige Jüngling, der ihr den Hof macht. Sie hingegen sucht einen Mann, der sie aus den Händen böser Nekronten befreit oder Diamanten aus dem Turm eines bösen Causalomanten. Es kommt wie es kommen muss, Nidel wird aufgefordert ihr ein vergoldete Pfauenrosenblüte zu bringen. Dann wüsste sie, dass er sie wirklich liebt. Wenn Nidel gewusst hätte, worauf er sich einlässt, er wäre aus dem Garten geflohen und hätte das nächstbeste willige Mädel geheiratet. Die Chance bestand aber eigentlich nicht. Zu schnell sagte er ja. Als Aufmunterung und Glücksbringer erhält er von seiner herzallerliebsten Sirintha ein Tesserakt. Man sagt, in ihm treffen alle Grenzen der Welt zusammen.
Kaum hat er sich entschlossen, die Reise anzutreten passieren ihm Dinge die nicht so ganz in seine Vorstellungen passen. Erst überfällt er einen Rivalen und misshandelt ihn, dann gelangt er an Bord eines Schiffes, wo er zwar anheuern kann, aber das Ziel des Schiffes ist nicht Seines. Er ist in seinen Bekanntschaft nicht wählerisch, manchmal sogar ungeschickt. Als er dem bösen Gott Ghastarangils ungeahnt hilft in Besitz eines seiner drei Augen zu gelangen, hat er ein Problem. Der Gott will wieder über die Welt Herrschen und benötigt nur noch drei Augen. Und dass soll Nidel verhindern. Bald hat Nidel eine Gruppe von Gefährten beisammen, die mich sehr an eine Rollenspielgruppe erinnern.
Fazit
Der Verlag hat dem ersten Roman von Achim Hildebrandt spendabel ausgestattet. Der Band besitzt schwarzen Leineneinschlag und Goldschrift, dazu ein nützliches Lesebändchen, sowie einen mehrfarbigen Schutzumschlag. Das ist mehr als manch anderer Autor mit seinem Erstlingswerk aufbieten kann. Damit hat der Verlag seine Arbeit gut gemacht. Bleibt der Autor.
Achim Hildebrand ist ein Erzähler, dessen Geschichte man gerne folgt.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 20. November 2008

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