Walter H. Hunt: Der dunkle Stern

Der dunkle Stern

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-453-52284-8

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Über viele Jahre hinweg waren die Menschen und die vogelähnlichen Zor erbitterte Feinde. Dann gelang es über alle Widrigkeiten hinweg miteinander Frieden zu schliessen. Dieser Friedensschluss war auch dringend nötig. Denn ein neuer gemeinsamer Feind steht vor der Tür. Oder besser, er ist schon da. Denn die gestaltwandlerischen Insektoiden der Vuhl haben bereits beide Reiche unterwandert. Die Vuhl sind zudem in der Lage, jedes Bewusstsein zu übernehmen und fallen daher in der Gesellschaft nicht auf, die sie unterwandern, weil sie hundert Prozent so leben, wie derjenige, dessen Gestalt sie annahmen. Daher fällt es ihnen ziemlich leicht, alle so zu manipulieren, dass Menschen gegen Menschen und Zor gegen Zor kämpfen. In diesem Durcheinander, wo jeder jeden Verdächtigt übernehmen die Vuhl Adrianople. Das Raumschiff Trebizond unter dem Kommando von Captain Richard Abramowicz konnte entsprechende Raumschiffsbewegungen ausmachen, aber nichts ausrichten. Die Sternenbasis des Sol-Imperiums fällt den Vuhl im Handstreich in die Hände. In den Auseinandersetzungen mit den Vuhl findet Owen Garret, seines Zeichens Pilot der menschlichen Streitkräfte, eine Möglichkeit gegen die Gedankenmanipulation der Vuhl zu wehren. Owen gibt seine Erkenntnis weiter. Das Hohe Nest der Zor erkennt aber in der Möglichkeit eine Waffe, die in ihren Mythen bereits beschrieben ist. Eine andere mythische Waffe ist das gyaryu, das von Jackie Laperriere gefunden wurde. Die Zor dürften mit diesem Fund überglücklich sein.
Aber alle Euphorie über die Neuigkeiten hat ein Ende, als man die Wahrheit über die Vuhl herausfindet. Sie selbst sind nur Marionetten einer anderen Macht.
Fazit
Walter H. Hunt ist ein hervorragender Autor, dessen Sternenwelt sich sehr stark von den üblichen Space Operas und den üblichen militärischen SF-Geschichten unterscheidet. Ihm geht es eindeutig nicht darum die X-te Invasion und die Zurückschlagung durch heldenhafte Amerikaner zu erzählen. Im Gegenteil, sein neuer Krieg gegen die neue Koalition findet eher auf einer gedanklichen Ebene statt, wo Telepathie und ähnliches die Hauptsache spielen.
Die Abenteuer des Autors ziehen den Leser sanft und langsam in seine Gewalt, bis man meint, mitten in der Handlung zu stecken. Die sich daraus ergebende Gefühle, mit ein Teil der Handlung zu sein, machen das Buch so lesenswert.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 05. November 2008

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