Kai Meyer: Die Alchimistin und Die Unsterbliche

Die Alchimistin und Die Unsterbliche

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-453-47081-1

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Kurz vor der Jahrhundertwende wächst das Mädchen Aura Institoris auf dem Schloss ihrer Familie auf. Ihr Vater ist der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris. Ihren Vater sieht sie nur selten und ihre einsame Mutter lässt einen Bruder aus dem Waisenhaus adoptieren. Aura kann ihn nicht leiden, vor allem deshalb, weil ihr Vater den Jungen ihr vorzieht und ihn mit in das Dachgartenlabor nimmt. Auf dem abgelegenen Schloss auf einer Ostseeinsel, mit seinen endlosen Gängen und den hohen Sälen ist er auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Die Suche nach dem Stein der Weisen ist etwas, was nicht ein Alchimist allein macht. Es sind immer wieder Alchimisten daran, das Geheimnis zu lösen. Auch Nestors Erzfeind Lysander ist auf der Suche. Als Lysander der Meinung ist, Nestor wäre nahe dran, das Geheimnis zu lösen, lässt er ihn ermorden. Damit gerät das Mädchen Aura in einen weit in die Vergangenheit reichenden Konflikt. Nach dem Tot ihres Vaters übernimmt Aura ihr Erbe und tritt in seine Fussstapfen. Inzwischen hat Lysander ihre jüngere Schwester Sylvette in seine Gewalt gebracht. Somit muss Aura mit ihrem Stiefbruder sich in die Auseinandersetzung mit Lysander begeben, um ihre Schwester zu befreien. Aura trifft dabei auf Gillian, den Gehilfen Lysanders und verliebt sich in ihn, nicht wissend, dass er der Mörder ihres Vaters ist. Gillian wechselt die Seite und stellt sich gegen Lysander.

Nach fünfzehn Jahren geht die Erzählung mit Aura weiter, die in dieser Zeit jedoch nicht älter wurde. In Die Alchimistin hat sie vom Gilgamesch-Kraut gekostet und in Die Unsterbliche geht ihr Leben weiter. Unsterblich, wenn es den Alterungsprozess betrifft. Mit der Zeit macht sich Aura Gedanken, denn in ihrer Umgebung altern alle Menschen normal, nur sie verändert sich in keinster Weise. Aura versucht sich weiter mit alchimistischen Studien zu beschäftigen. Ein geheimnisvoller Mörder bringt sie jedoch dazu, die alten Studien ihres Vaters weiter zu führen. Während ihrer Arbeit trifft sie erneut auf Gilian, der sie vor Jahren verlassen hatte. Wieder sind es Unsterbliche und Templer, die sich bekriegen. Und es geht um den verschwundenen Heiligen Gral. Wenn diese Frage sich klärt, kann sie vielleicht ihren Sohn aus den Händen eines Templers befreien.
Fazit
Die beiden Romane gehören eindeutig zusammen, auch wenn sich erzähltechnisch einige Jahre dazwischen befinden. Zudem schlägt Kai Meyer eine Brücke zwischen seinen Romanen, als er unter anderem Bezug auf Die Göttin der Wüste nimmt. Die Abenteuer der beiden Romane führt Aura quer durch Europa, bis hin in die Unterwelt von Wien. Herr Meyer ist ein sehr sympathischer Autor, den ich auf einem Fest der Fantasie kennen lernen durfte. Es machte dabei sehr viel Spaß zu erfahren, wie er seine Romane, die Handlung und die Personen aufbaut. Mit Aura hat er eine selbstbewusste junge Frau erschaffen, die sich in der Welt zurechtfinden muss. Das Buch ist prima leicht zu lesen. Die Geschichte ist spannend und findet immer wieder überraschende Wendungen. Zwei Bücher die ich sehr empfehlen kann.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 05. November 2008

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