Ein Künstler arbeitet an einer Plastik in seinem Garten. Er albert währenddessen
mit seiner Frau ein wenig. So entsteht ein idyllisches Bild einer glücklichen
Familie. Die Nachricht, dass der im Internat lebende Sohn bereits seit zwei Tage
vermisst wird, trifft die beiden und den Leser wie einen Blitz. Noch ist nichts
konkretes bekannt, aber das Anfangs gezeichnete Bild einer heilen Welt hat einen
tiefen Riss erhalten.
Inspektor Lynley und Sergeant Barbara Havers ermitteln wieder. Diesmal in einem Internat. Solch einen Ort kennt der ermittelnde Inspektor aus seiner eigenen Schulzeit. Wie hinter Klostermauern gibt es hier eigene Regeln die zu erlernen und zu beachten sind. Nicht nur die Regeln der erwachsenen Lehrerschaft, sondern auch jene der Jugendlichen selbst. Beide Gruppen Erwachsene und auch die Jugendlichen haben ihre kleinen und großen Geheimnisse, die sie nur ungern den ermittelnden Beamten preis geben. Die Autorin beschreibt in ihrem zweiten Roman eine schwierige Ermittlung, die nur ganz langsam ihren Geheimnisse preis gibt. Präzise und pittoresk beschreibt sie viele kleine Details sehr sorgfältig. In der Phantasie des Lesers entsteht ein fast dreidimensionales farbiges Bild aufgrund dieser anschaulichen Beschreibungen. Trotzdem bleibt das Rätsel um zwei Tote junge Menschen und dessen Lösung bis fast zur letzten Seiten geschickt aufrecht erhalten. Fazit
Ein Krimi der Spitzenklasse mit dem Prädikat unbedingt lesenswert.
Gott schütze dieses Haus (Krimi) Gott schütze dieses Haus (Belletristik) Keiner werfe den ersten Stein Undank ist der Väter Lohn weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez362.htm weiterführende Links:
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