Michael Siefener: Janus

Janus

Verlag: KBV-Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-940077-13-4

Preis: 0,87 Euro bei Amazon.de [Stand: 28. September 2016]
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Trödler und Antiquariat zu sein ist ein eher undankbarer und brotloser Erwerbszweig. Anton Wierich scheint damit zwar kein grosses Einkommen, aber ein klägliches Auskommen zu haben. Wäre da nicht seine zweite Frau Karla mit ihrem eigenen Laden, müssten er und sein Sohn Maximilian, kurz genannt Max, ziemlich darben. Bei einer seiner Haushaltsauflösungen findet Anton eine Janus-Statuette. Auf der einen Seite ein fröhliches, auf der anderen Seite ein böses Gesicht tragend, wird sie das Leben des Trödlers ändern. Karla steht der hässlichen Statuette ablehnend gegenüber, während Max die Figur begeistert aufnimmt. Anton weiss nicht, warum Karla ablehnend reagiert, er selbst ist begeistert von seinem Fund. Nach seinen Nachforschungen erhält er die Information, dass scheinbar nur zwei dieser Figuren je angefertigt wurden. Seit dem die Statuette im Besitz von Wierich ist, geschehen seltsame Dinge. Innerhalb der Familie gibt es Streit, das 'Weichei' Max, dass in der Schule sonst immer Prügel bezog kann sich plötzlich durchsetzen. Anton Wierich beginnt mit weiteren Nachforschungen über die römische Antiquität. Die Spur die er von nun an verfolgt, führt ihn erst nach Trier und Köln, dann auf die britische Insel. Die zweite Statuette, nach der es Anton Wierich strebt, soll in Verbindung mit der ersten eine unvorstellbare Macht dem Besitzer gewähren. Seine Nachforschungen bringen aber auch andere auf die Spur, vor allem aber auf seine Spur. Und diese Konkurrenz scheint zudem über übernatürliche Kräfte zu verfügen.
Fazit
Michael Siefener ist ein Autor, der mit seinen Erzählungen bislang überzeugen konnte. Neben den Romanen im KBV-Verlag, die eher dem phantastischen Krimi zuzuordnen sind, erschienen noch weitere Romane. Seine Romane spielen oft in der Eifel, erhalten durch den Lokalkolorit ein ganz besonderes Flair. Michael Siefeners Erzählung entwickelt sich langsam aber stetig um von einer einfachen Erzählung in ein Szenarium das von Edgar Alan Poe oder Howard Philip Lovecraft stammen könnte, zu verwandeln.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 28. September 2008

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