Mary H. Herbert: Das Erbe der Zauberin

Das Erbe der Zauberin

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-453-52453-8

Preis: 47,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 26. September 2016]
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Die Hauptrolle in Mary H. Herberts Abschlussband der Gabria-Saga spielt die blinde Enkeltochter Anwin. Das Abenteuer von Gabria und Anwin beginnt damit, dass sie in einen Hinterhalt geraten und schwer verletzt gefangen genommen werden. Dabei erleiden sie jedoch nicht das gleiche Schicksal wie andere kriegsgefangene Frauen, denn scheinbar hat der Herrscher der Angreifer noch Pläne mit ihnen. Lediglich ein Hunnuli kann fliehen und warnt die Clans aus den Ebenen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die nomadisierenden Clans zwar die fremden Ankömmlinge beobachtet, aber nichts gegen sie unternommen. Schlimmer wird es für die Clans, als die Reiter über sie herfallen. Gewappnet in magieresistenten Rüstungen und mit mächtigen Waffen entpuppen sie sich als schier unüberwindbare Krieger. Der Klan der Khulunin bezahlt das fast mit ihrer kompletten Auslöschung. Die kopflose Flucht wird nur von wenigen Kriegern gedeckt. Bei der Verteidigung stirbt schliesslich Athlone, der Häuptling der Khulunin.
Der Plan der Angreifer liegt fest. Ihr Ziel ist ein ganz bestimmter Punkt des Gebirges. Gabria kann durch Verhandlungen freikommen, doch Anwin bliebt bei den Fremden als Geiseln, damit sie unbelästigt zu ihrem Ziel gelangen können. Anwin hingegen versucht in Zusammenarbeit mit dem Drachen Telerund die Pläne der Invasoren zu verhindern, denn am Ende steht die Versklavung ihres Landes.
Fazit
Das vorliegende Buch ist ein mitreissendes Meisterwerk gelungener Abenteur-Fantasy, um es ein wenig übertrieben zu sagen. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Die Heldenfiguren und deren Beiwerk werden durchaus freundlich und einnehmend beschrieben, während die Angreifer in ihrer Gesamtheit eher etwas lieblos beschrieben sind. Von der ersten Seite an bemerkte der Leser, dass es weder an Spannung, noch an Humor oder Magie und Liebe Mangel leiden würde. Der Handlungsstrang der Erzählung ist sehr geradlinig, wie auch in den Vorgängerbüchern. Damit wird das Ende natürlich vorhersehbar.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 28. September 2008

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