"Vorwärts, aufwärts"
... Das ist das Motto der Familie Kahn, einer Fabrikantenfamilie, die mit Holz handeln. Der Roman wird in 5 Teile geteilt und in umgekehrter Reihenfolge erzählt, beginnend bei Lis Kahn, der jüngsten Kahn, bis hin zur Geschichte der großen Lilo Thea Kahn, der Urgroßmutter. Der Familie Kahn geht es nicht gut, Lis Vater Ladislaus steckt tief in den Schulden, die Bank zeigt sich unbeugsam, also müssen Lis und ihr Zwillingsbruder Lazi die Schulden übernehmen. Für Lis bedeutet das: ihr Studium abbrechen und sich in die Leibeigenschaft begeben und für Jahre die Schulden ihrer Eltern tragen. Lis kommt gegen die Ungerechtigkeiten nicht an, so ist es schon immer gewesen in der Familie Kahn. Die Fabrik ging immer vor. Viele künstlerische Laufbahnen wurden je für die Fabrik beendet und v.a. die Frauen haben es schwer. Die Männer führen die Fabrik, die Frauen helfen aus. Lis ist nur eine von vielen in ihrer Sippe, die nicht ihr Leben leben können. Mulots Geschichte einer Familie, denen der Glanz alter Zeiten abhanden gekommen ist und mit gigantischen finanziellen Problem und dem Lauf der Zeit kämpfen muss, ist manchmal schwer zu folgen, oft werden Dinge erzählt, die für mich als Leserin schwer in die Geschichte zu integrieren waren, wie z.B. Lis' Träume, die wohl was mit ihrer Kindheit zu tun haben. Vieles spielt sich in den Gedankengängen der Protagonisten aus, oft sind es Kämpfe mit dem eigenen Stolz und Gewissen. Fazit
Hat mich jetzt nicht wirklich beeindruckt.
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