Karla Weigand: Die Hexengräfin

Die Hexengräfin

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: historischer Roman
ISBN-13 978-3-453-47079-8

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Die Ortenau: Eine junge Frau namens Helene Hagenbusch kämpft um ihre Freiheit und ihr Leben. Die erst achtzehnjährige Tochter des Schultheißen von Reschenbach ist eingesperrt. Unter grausamer Folter soll sie gestehen, eine Hexe zu sein. Doch niemand wird sie dazu bringen, eine Schuld einzugestehen, die sie nie und nimmer auf sich geladen hat. Wenn sie ein Geständnis ablegt, wird sie sterben, legt sie keines ab, wird sie gefoltert und dann sterben. Die Aussichten sind in jedem Fall nicht erfreulich. Selbst ihre Freundin, die Tochter des Grafen, kann ihren Einfluss nicht geltend machen. Erst in letzter Minute gelingt die Flucht. Ihre Freundin Adelheid ist tapfer dabei die unschuldige junge Frau zu retten. Sie findet Unterschlupf in einem Kloster im französischen Straßbourg. Doch auch dort ist ihr Leben in Gefahr. Denn die Gerichtsbarkeit in bezug auf Hexerei und Ketzerei obliegt dem Bischof der Stadt. Das gefällt dem Grafen Ferfried von Ruhfeld natürlich nicht, aber er hat keine Möglichkeit sich zu wiedersetzen.
Fazit
Karla Weigand wurde 1944 in München geboren. Sie arbeitete zwanzig Jahre lang als Lehrerin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Freiburg. Nach Die Kammerzofe ist Die Hexengräfin ihr zweiter historischer Roman. Doch bevor ihr Roman beginnt, entführt sie uns in eine Unterrichtsstunde Geschichte und Heimatkunde. Ehrlich gesagt, war ich darüber etwas enttäuscht, aber im nachhinein muss ich zugeben, mit diesen einführenden Worten war der Roman besser zu lesen. So weit ich es beurteilen kann, waren die Örtlichkeiten richtig beschrieben und auch die Personen fanden einen feinen menschlichen Zug. Mal abgesehen natürlich von den Bösewichtern. Die Erzählung ist ein wenig Klischeehaft, aber lesenswert. Obwohl ich zwischendurch immer mal wieder andere Bücher gelesen habe, kann ich Karla Weigand ein wunderbares Gefühl für Sprache bescheinigen, die ich sehr genossen habe. Möge sie noch einige Bücher mehr schreiben.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 11. Juli 2008

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