Greg Bear: Stimmen

Stimmen

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-453-52283-1

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Peter Russell wird aus seiner Lethargie geschreckt, als er auf seinem Handy die Nachricht erhält, dass sein bester Freund Phil gestorben ist. Doch das ist nur der Aufhänger der Erzählung, damit der Leser dabei bleibt. Statt dessen geht es weiter zu Herrn Benoliels. Dort trifft er auf Stanley Weinbaum, der bei den Benoliels 10 Millionen Dollar locker machen will, um ein neues System, ähnlich einem Handy, in die Welt bringen zu können. Das neue Kommunikationssystem nennt sich TRANS und soll von überall aus funktionieren. Da angeblich unbegrenzte Bandbreite besteht, soll damit Platz bestehen, weltweit zu telefonieren. Stanley Weinbaum prahlt damit, man könne sogar vom Mond aus telefonieren. Peter Russell nimmt schließlich den Auftrag an, TRANS zu bewerben und zu vermarkten. Dabei sollen im ersten Jahr die die Geräte kostenlos verteilt werden. Ein weiterer Vorteil soll sein, überall hin kostenlos zu telefonieren. Später sollen die Geräte teuer verkauft werden.
Die Werbung läuft gut, das Geschäft ebenfalls. Aber es zeigen sich einige Auswirkungen, die niemand erwartete. Jeder der ein TRANS benutzt, sieht plötzlich Verstorbene. Es ist sogar möglich, mit den Toten zu sprechen. Die Wirklichkeit, so wie wir sie kennen, läuft langsam aus dem Ruder. Peter Russel wird schnell klar, diesen Auftrag hätte er nie annehmen dürfen. Doch je weiter er sich mit diesem Auftrag befasst, desto seltsamer kommt er ihm vor. Der Sitz der Gesellschaft ist ein altes Gefängnis in dessen Gaskammer das Element unter gebracht ist, dass für TRANS die Grundlage darstellt. Aber Peter benötigt noch einige Zeit, um Licht in das Dunkel zu bringen. Ihm wird bald klar, dass eine Tür ins Totenreich aufgestoßen wurde, die man am besten nie geöffnet hätte.
Fazit
Ein spannender Roman, der mit dem Begriff ‚Wissenschaftsthriller’ spazieren geht. Der gewählte Begriff trifft aber leider nicht zu. Mit Thriller kommen wir aber der Beschreibung doch sehr nahe. Lesbar in jedem Fall, nicht nur für die Mittagspause.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 11. Juli 2008

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