Vernor Vinge: Ein Feuer auf der Tiefe

Ein Feuer auf der Tiefe

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-453-52285-5

Preis: 8,91 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. Dezember 2016]
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Die Milchstrasse ist von vielen unterschiedlichen Geschöpfen besiedelt. Wesen mit den geistigen Fähigkeiten, die sie dazu befähigen, zwischen den Sternen zu reisen. Eines dieser Geschöpfe ist der Mensch. Beharrlich versucht er die gewaltigen Entfernungen zwischen den Sternensystemen zu überbrücken. Die Menschheit ist aber nur eines jener Geschöpfe, die nicht zu denen gehört, die weit entwickelt sind. Am Rande der Galaxis leben geheimnisvolle Wesen, die für die Menschheit gottähnlich sind. Deren Macht übersteigt die Vorstellungskraft der Menschen und anderer Intelligenzien bei weitem. Die Aufmerksamkeit dieser Wesen ist nur selten auf den inneren Bereich der Milchstrasse gerichtet, wo immer wieder neues Leben, primitives Leben aus ihrer Sicht, entsteht. Für diese Wesen ist das die ‚Gedankenleere Tiefe’ und die Randbereiche, die sie die ‚Langsame Tiefe’ nennen, wo unter anderem die Menschheit lebt und die Lichtgeschwindigkeit eine schier unüberwindbare Grenze darstellt. Diese Unterteilung in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen physikalischen Gesetzen macht neugierig auf das Universum. In den einzelnen Zonen leben die Rassen mit einem gleichen geistigen und kulturellen Entwicklungsstand. Die wichtigsten Rassen sind die intelligenten Seeanemonen, die einen fahrbaren Untersatz zur Fortbewegung benötigen und Skrodfahrer genannt werden, die Klauenwesen, die aus vielen Einzelwesen eine Persönlichkeit entstehen lassen und natürlich der Mensch. Während ihrer Versuche, die Raumfahrt zu entwickeln und die Entfernung mittels Raumschiffen zwischen den Sonnensystemen schrumpfen zu lassen finden die Menschen auf einem alten Planeten eine uralte Bibliothek. Die uralte Bibliothek stammt aus der Zeit vor der Katastrophe, welche auch immer das war, denn Aufzeichnungen darüber bestehen nicht. Die Bibliothek wird von den Menschen genau untersucht und in Betrieb genommen. Der Nachteil der Bibliothek ist die Macht, die hier abgespeichert ist. Aber auch das Gegenmittel. Die Macht wird durch den Menschen wieder ausgelöst und nur einer kleinen Familien gelingt die Flucht mit dem Gegenmittel. Die Familie rettet sich auf den Planeten der Klauenwesen. Im Vergleich zur Erde befindet sich die dortige Welt im Mittelalter. Die erste Begegnung mit den Klauenwesen endet mit dem Tod der Eltern. Die Kinder werden getrennt und wachsen in miteinander verfeindeten Gemeinschaften auf. Die Gruppen sind natürlich bestrebt, das Wissen der Kinder für sich nutzbringend einzusetzen. Gleichzeitig ist die Macht auf dem weg, das Universum erneut zu unterwerfen und zu beherrschen. Dabei macht sie nicht vor den Zonen halt. So fällt ihr eines der mächtigen Wesen der dritten Zone zum Opfer. Diese Macht erfährt von dem Gegenmittel und kann vor ihrem unausweichlichem Tod zwei Skrodfahrern und zwei Menschen zur Flucht verhelfen. Sie sind auserkoren, die unheimliche Macht mittels Gegenmittel aufzuhalten. Damit beginnt eine mitreißende, wilde Flucht.
Fazit
Vernor Vinge beschreibt mit seinem vorliegenden Roman ein fesselndes Universum mit vielen Neuerungen, die in anderen Science Fiction Roman keinen Eingang fanden. Das wichtigste erscheint mir, ist die Unterteilung in drei unterschiedliche Zonen. Vernor Vinge beschreibt sehr anschaulich und bildhaft sein Zonen-Universum. Die Personen sind glaubhaft geschildert, ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar und verständlich. Das Buch ist eine überarbeitete Neuauflage und bis zur letzten Seite spannend.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 11. Juli 2008

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