Carmen ist ein temperamentvolles Mädchen, das ihr Temperament auch voll
auskostet, als sie von ihren Eltern erfährt, dass die Familie nach Flores in
Guatemala umzieht. Carmen hat kein Mitspracherecht, sie wird einfach vor
vollendete Tatsachen gestellt. Ihr Vater Georg soll bei einem Kraftwerksbau
helfen und ihre Mutter Maria ist Archäologin mit Schwerpunkt auf der
Maya-Kultur. Ihre Mutter wird in Guatemala die Ausgrabung einer grossen
Mayastadt leiten. Das gefällt Carmen nun gar nicht, lernte sie doch gerade Nico
kennen, den Jungen mit den grünen Augen und der dafür sorgt, dass sie
Schmetterlinge im Bauch hat, wenn er bei ihr ist. Sie soll nun alles verlassen
was ihr lieb und teuer ist.
Die neue Heimat gefällt ihr ganz und gar nicht. Es ist heiss. Morgens, Mittags, Abends. Mal weniger, mal mehr, aber heiss. Und es ist langweilig. Aber nicht mal mehr oder weniger, sondern immer. Die Langweiligkeit ändert sich, als vor ihren Augen ihre Mutter und ein Mann entführt werden. Und das nach bereits zwei Tagen in dem für sie fremden Land. Der Grund für die Entführung scheint eine Maya-Maske zu sein. Ihre Mutter hatte mit der Maske zu tun und die Maske weist auf eine geheimnisvolle Anlage hin, die noch niemand entdeckt hat. Die Erkenntnis hilft Carmen aber nicht weiter. Sie steht allein da, denn ihr Vater ist mit einem anderen Projekt weit weg beschäftigt. Die einzige Hilfe die ihr unversehens gegenübersteht ist Pedro, der Sohn des anderen Entführungsopfers. Zuerst ist ihr der fremde Junge unheimlich, aber er erzählt ihr von Ereignissen, die genau auf das zutreffen, was ihrer Mutter in den letzten Tagen geschah. Im Urwald soll eine unentdeckte Stadt bestehen. Tzapalil. Dort leben angeblich noch Maya nach alten Riten und Bräuchen. Dorthin wurden die beiden Menschen verschleppt und angeblich sollen sie innerhalb von drei Tagen dort geopfert werden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt für Pedro und Carmen. Fazit
Das Buch richtet sich an junge Leser, die eine spannende Abenteuergeschichte
erwarten und geliefert bekommen. Eine exotische Kulisse mit seltsamen
Geschehnissen. Das Buch ist ansprechend geschrieben, fliessend erzählt und
kommt ohne wissenschaftliche Spezialbegriffe aus. Aber auch ohne Erklärungen.
Das Ende wirkt ein wenig abgehakt und plötzlich. Allerdings hätte ich persönlich
etwas mehr Wissen des Maya-Experten in diesem Roman erwartet.
Dea Mortis - Der Tempel der dunklen Göttin Der Sohn des Alchimisten weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez3331.htm weiterführende Links:
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