Die Großmächte haben auf der Erde abgerüstet. Alle Waffenarsenale und deren
Weiterentwicklung wurden auf den Mond verbracht. Dies liegt bereits über
einhundert Jahre zurück. Das ist die Ausgangssituation für den Protagonisten
Ijon Tichy, der den gefährlichen Auftrag erhält, auf dem Mond nachzusehen, was
die Autoevolution der Waffen über diesen langen Zeitraum bewirkt hat.
Mit sehr raffinierten technischen Hilfsmittel versucht Tichy in vier Anläufen die Mondtechnologie zu entschleiern. Die Versuche scheitern, dennoch ist der Kontakt mit dem Mond für die Erde segensreich. Außer für Ijon Tichy. Ihm widerfährt das seltsame Unglück, das seine beiden Gehirnhälften, sonst durch den Corpus callosum verbunden, voneinander getrennt wurden. Das daraus entstehende Krankheitsbild zweier Persönlichkeiten in einem Körper hat der ehemalige Mediziner Stanislaw Lem ausgezeichnet herausgearbeitet. Der Umgang mit sich selbst und die Wege der Kommunikation sind für sich eine eigene Story und stehen den Ereignisse der Hauptgeschichte keineswegs nach. Fazit
Frieden auf Erden, in der ehemaligen DDR unter dem Titel "Der Flop"
erschienen ist einer der letzten Science Fiction-Romane von Stanislaw Lem, die
einen positiven Handlungsverlauf und Ausgang haben. Das Werk hat nicht mehr die
Kraft seiner Hauptschaffenszeit, dafür aber eine Menge feiner Details, die die
Geschichte menschlicher und damit realer wirken lassen.
Altruzin Der Unbesiegbare Eden Fiasko Kyberiade Wie der Teufel den Professor holt Wie die Welt noch einmal davonkam weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez327.htm Vorgeschlagen von Lothar Hitzges
[Profil] | ||||
© by Buchtips.net 2002 - 2008 - Kontakt hosted by bw-networx | supporting gospelBlog.de Statistik: Besucher gesamt seit 22.08.2005: 570.497 gerade online: 24 | ||||