Chris Wooding, der mir bereits mit seinen Fantasy-Romanen um die Weber gut
gefallen hat, beginnt das Buch mit der typischen Märchen-Einleitung. Es war
einmal... Es war einmal ein junges Mädchen namens Foxglove welche sich selbst
aber Poison nannte, das in einem finsteren Sumpf lebte. In Gull, einem kleinen
auf Pfählen errichteten Dorf, mitten im Sumpf. Mit ihrem Vater, ihrer
Stiefmutter und der kleinen Schwester Azalea. Als Azalea entführt wird, macht
sich Poison auf, ihre Schwester zu finden und wieder nach hause zu bringen. Den
Wechselbalg, den man ihr dafür da liess, will sie unter gar keinen Umständen
behalten. Doch zuerst muss sie sich eine Rat beim alten Fleet holen. Leider ist
das nicht ganz so einfach. Denn die Entführer sind Elfen, die auch das ganze
Land beherrschen und die im Sumpf lebenden Menschen unterdrücken. Das schreckt
Poison aber nicht ab. Sie macht sich auf die gefahrvolle Reise in die Elfenwelt.
Ihr Ziel ist der Elfenkönig, von dem sie die Herausgabe ihrer Schwester
verlangen will. Natürlich kommt alles ganz anders, als es sich Poison
vorgestellt hatte. Sie trifft auf den gefährlichen Scriddle und ab da ist nichts
mehr wie gewohnt.
Fazit
Chris Wooding, der in Britannien wesentlich bekannter sit, als in Deutschland,
hat bereits einige Jugendbücher geschrieben. Sein Buch Poison erinnert ein wenig
an Alaizabel Gray. Die Geschichte handelt von nicht weniger als dem erwachsen
werden. Ein Mädchen, das auszieht, das Leben kennen zu lernen, ungeschminkt und
wahrhaftig. Dies geht nur, indem sie die verscheidensten Herausforderungen, die
an sie gestellt werden, annimmt.
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