Karl und Kumpel sind auf dem Weg in den Urlaub. Ein roter Zweisitzer im Format
"so hoch wie breit" bietet Karl und seinem Hund Platz; Karls
Würstchenbude ist im Anhänger untergebracht. Alle anderen Menschen hatten wohl
dieselbe Idee - Karl, Kumpel und die Würstchenbude stehen im Stau. Auch der
Strand des Urlaubsortes ist laut und überfüllt. Besonders dem Hund Kumpel ist es
am Strand unter den vielen Menschen zu eng. Sand gibt es nicht nur am Meer,
sondern auch auf dem Mond, fällt Karl ein. Er beschließt, im nächsten Jahr den
Urlaub auf dem Mond zu verbringen.
Nachdem Karl sich einen ganzen Stapel Bücher aus der Bücherei ausgeliehen hat, geht er ans Werk. Monatelang tüftelt und schraubt er, bis seine Mondrakete endlich fertig ist. Karl und Kumpel heben ab zum Urlaub auf dem Mond. Doch wieder sind sie nicht allein. Ferien auf dem Mond scheinen gerade der letzte Schrei zu sein und alle anderen mit ihren Sonnenschirmen, Radios und Strandspielsachen kommen auch. Auf dem Mond kann man nicht einfach packen und wieder abreisen, wenn es einem nicht mehr gefällt. Karl und Kumpel müssen zuerst Geld für Benzin verdienen, ehe sie wieder zurück fliegen können. Karl öffnet seine Würstchenbude - und stellt fest, dass die vielen Menschen doch eigentlich ganz nett sind. Fazit
"Karl und Kumpel" ist eine sehr witzige Geschichte mit naheliegender
Moral: du kannst dich über andere Menschen ärgern oder es einfach lassen. Die
von Patrick Lenz gezeichneten Strandszenen regen dazu an, Details des
Meer-Gewimmels und Mond-Gewimmels zu entdecken und zu vergleichen.
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