Guido Guerrieri fühlt sich verlassen. Seine Lebensgefährtin und Nachbarin, an
die er sich so herrlich gewöhnt hat, verlässt Bari aus beruflichen Gründen und
wird wohl für etliche Monate ins Ausland verschwinden. Traurig und
niedergeschlagen wird er von einem alten Bekannten aus seinen Kindheitstagen um
die Verteidigung bei einem Berufungsverfahren gebeten. Allerdings sind die
Erinnerungen an Fabio Paolicelli nicht gerade glücklich, hat ihn dieser doch
nicht nur mit seinen faschistischen Einstellungen schockiert, sondern war wohl
auch, wenn auch unbewiesen, dabei, als ein Freund von ihm totgeschlagen wurde.
Er nimmt den Fall trotzdem an und dies beeinflusst in starkem Maße die
wunderschöne Ehefrau des Inhaftierten. Stück für Stück arbeitet er seine
Verteidigung aus und stößt dabei auf Menschen, die ihm nicht sonderlich wohl
gesonnen sind.
Fazit
Die Klasse der ersten beiden Romane von Gianrico Carofiglio erreicht dieses Buch
nicht, trotzdem ist viel Lesespaß garantiert und die privaten Probleme des
Avvocato Guido Guerrieri nehmen immer mehr Platz ein und erreichen dabei
Höhepunkte, die oft mitleidserregend sind.
In freiem Fall Reise in die Nacht weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez3052.htm Vorgeschlagen von Dietmar Stanka
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