Sowie abends nach dem Schlafengehen das Licht ausgemacht ist, fürchtet Lena sich
vor den Gespenstern in ihrem Zimmer. Sie flattern, sie flüstern und schauen Lena
an. Mama beruhigt ihre Tochter, doch Lena kann trotzdem nicht schlafen. Eine
sehr kleine Lena mit erschrocken aufgerissenen Augen weicht vor dem Gespuke bis
an den äußersten Bildrand zurück. Brigitte Weiningers getuschte Gespenster
nehmen wie freundliche, schwebende Bettlaken die gesamte Buchseite ein. Eines
Abends liegt ein sehr kleines weißes Gespenst auf Lenas Kissen - und quietscht
erschrocken, als es Lena sieht. Nun schaut eine große, verblüffte Lena auf ein
winziges Gespenstchen herab. Das kleine Gespenst kann die unheimlichen Bewohner
in Lenas Zimmer sehen. Es kennt sogar einen Spruch, um sie zu verjagen. Lena und
ihr nicht spukender kleiner Assistent verjagen gemeinsam das Bettgespenst, das
Vorhanggespenst und das Stuhlgespenst.
Hinter einem Fensterausschnitt im vorderen Buchdeckel enthält das Buch ein kleines Stoffgespenst, das sich leicht nachbasteln lässt. Fazit
"Das allerkleinste Nachtgespenst" war lange vergriffen und liegt nun
in einer Neuausgabe vor. Das Buch spricht ein Thema an, das viele Kinder bewegt,
und kommt mit der Wiederholung eines gereimtem Zauberspruch zur
Gespenster-Vertreibung dem kindlichen Wunsch nach tröstlichen Ritualen entgegen.
Einer für Alle, Alle für Einen von Brigitte Weninger weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez3050.htm weiterführende Links:
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