Ingo Gach: Freyas Fluch

Freyas Fluch

Verlag: grafit [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-89425-606-7

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Agyntir, Oberhaupt der Chatten wird hinterrücks in seinem Haus ermordet. Scheinbar von Römern, denn der Mord wird von seinem Enkel beobachtet, der keine Hilfe mehr holen kann und tatenlos zusehen muss, wie sein geliebter Großvater stirbt. Kurze Zeit später taucht Freya, die Schamin der Chatten am Rhenus vor Colonia auf und verflucht den Prokonsul der Provinz Germania Inferior, weil dieser der angebliche Mörder von Agyntir sein soll. Rainolf, der Aedil der Stadt und als Ubier auf diesen Posten sehr außergewöhnlich, beobachtet sichtlich beeindruckt die Zermonie, bei der Freya einen Wolfsschädel mit einem riesigen Schwert in zwei Teile spaltet. Da Rainolf nicht nur für die Sicherheit der Stadt verantwortlich, sondern auch noch mit der Tochter des Prokonsuls liiert ist, eilt er sofort zum Palast und berichtet dem Verfluchten. Der Prokonsul zeigt sich zwar sichtlich beeindruckt von dem Vorfall, aber mit Hilfe der Priester von Colonia wird der Fluch abgewandt. Am Abend wird der Prokonsul dann doch noch Opfer eines Anschlags, er wird von einer Chattin, die als Sklavin den Prokonsul beim Essen bedient mit Tollkirschen vergiftet. Wodan sei Dank überlebt dieser den feigen Mordversuch und Rainolf muss nun wegen dieser Tat ermitteln. Es stellt sich bald heraus, dass wohl eine Intrige zu dem Mord an Agyntir und den Anschlag auf den Prokonsul geführt hat. Nur wer steckt dahinter? Rainolf gerät in Zeitnot, da sich die Römer den Angriff nicht gefallen lassen wollen und die Chatten in einem Krieg besiegen wollen.
Fazit
Ingo Gach hat mit seinem zweiten historischen Kriminalroman mit der Hauptfigur Rainolf ein spannendes und kurzweiliges Werk vorgelegt. Viele Hintergrundinformationen lassen die Zeit in Köln 123 nach Christi lebendig werden und würzen die Krimigeschichte mit Historischem.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne

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Vorgeschlagen von Dietmar Stanka [Profil]
veröffentlicht am 16. März 2008

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