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Kurz vor dem G8-Weltwirtschaftsgipfel im deutschen Seebad Marienstrand geschehen
zwei tödliche Anschläge, die die Sicherheitskräfte in Berlin, Washington und
Moskau in helle Aufregung versetzen. Das BKA beauftragt Markus Croy mit den
Ermittlungen, der tief in die Ereignisse eindringt und einem perfiden Plan
namens Trias auf die Spur kommt. Explodierende Rohölpreise haben dafür gesorgt,
dass rohstoffhungrige Mächte sich einen besonderen Plan ausgedacht haben. Einen
Plan, der Croy nicht nur auf die Spur ehemaliger Stasiagenten und rechtsextremer
Gruppen führt, sondern ihn auch mit dem chinesischen Geheimdienst bekannt werden
lässt.
"Trias" ist der Debütroman von Marc Kayser, der sich als unter anderem als Redaktionsleiter bei der Süddeutschen Zeitung oder der Zeit einen Namen gemacht hat. Mit seinem Debüt legt er einen ambitionierten Politthriller vor, der, vom Handlungsschauplatz Deutschland aus, eine globale Verschwörung beinhaltet. "Trias" bietet auch alles, was man von einem Politthriller erwarten kann. Trotzdem gelingt es Marc Kayser nicht, den Leser vollends zu überzeugen. Die Figuren, allen voran Markus Croy, sind leider austauschbar. Dem Leser fehlt die totale Identifikation mit der Hauptfigur. Stilistisch einwandfrei schafft es "Trias" jedoch nicht, den Leser an sich zu fesseln. Immer wieder kann man den Roman ohne Probleme zur Seite legen. Zwar nimmt man ihn auch gerne wieder zur Hand, aber ein "Suchtfaktor" wie bei anderen Thrillern will sich hier nicht einstellen. Am Schluss zieht Marc Kayser die Spannungsschraube an und macht deutlich klar, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Schließlich möchte man jetzt doch mehr über die im vorletzten Satz genannte Operation Hexagon wissen. Eine Fortsetzung wird also folgen. Fazit
Marc Kayser hat sicher das Potential, um sich im Thrillergenre zu etablieren.
Sein Debütroman "Trias" basiert auf einer überragenden Idee, die er
insgesamt aber nur durchschnittlich verarbeitet hat.
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Interview mit Marc Kayser zu seinem Roman "Hexagon"
Interview mit Marc Kayser zu seinem Roman "Trias" weiteren Link vorschlagen zu: Marc Kayser, Trias (zu dieser Rezension), Trias (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Michael Krause
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