Dr. Magnus Ditsche scheint seine Großnichte Eva gut zu kennen. Hätte Eva
Probleme mit Fledermäusen und Spinnweben, wäre sie von ihm wohl kaum in den
Ferien in ein abgelegenes Schloss in Schottland eingeladen worden. Für Dr.
Ditsche gibt es nichts Faszinierendes, als auf Abercombie Castle in den
Familienchroniken seines Auftraggebers zu forschen. Genau wie man sich ein
Schloss in den schottischen Highlands vorstellt, zeigt Abercombie sich Eva mit
Butler, Rolls und Himmelbett von seiner besten Seite. Nebel wabern, nachts
schreckt Eva aus Alpträumen auf - es spukt eindeutig in Abercombie. Man munkelt
davon, dass seit 200 Jahren ein Fluch auf dem Schloss liege. Onkel Magnus hatte
am Telefon schon geheimnisvoll eine Familientragödie angedeutet. Eva erfährt,
dass erst vor kurzer Zeit Sohn und Schwiegertochter des Schlossherrn verunglückt
sind; nur der 16jährige Jonathan überlebte den Unfall. Könnte die
Familienchronik einen Zusammenhang zwischen Unfall und Spuk verraten? Gemeinsam
mit Jonathan und Kevin, dem attraktiven Enkel der Köchin, will Eva das Geheimnis
um Abercombie Castle enträtseln.
Fortsetzung: Mord in Abercombie Village Fazit
Angela Waidmanns Heldin Eva ist eine angenehm nüchterne Person, die sich mit
einem "Unsinn, Eva" selbst zur Ordnung ruft, wenn ihr zwischen Spuk
und unheimlichen Kälteinseln im Schloss einmal weniger nüchtern zumute ist. Evas
selbstironische Art spricht Leserinnen an, die unterhaltsame Ferienabenteuer
ohne gestylte Typen mögen.
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