James Patterson: Maximum Ride - Das Pandora Projekt

Maximum Ride - Das Pandora Projekt

Verlag: Ehrenwirth [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-431-03696-1
Preis: 18,00 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. Juli 2008]

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Mit seinen Serien um Alex Cross und den Club der Ermittlerinnen hat James Patterson Meilensteine des Thrillergenres geschaffen. "Das Pandora-Projekt" ist nun der erste Band einer neuen Serie, die auf Motiven seiner Bestseller "Der Tag, an dem der Wind dich trägt" und "Das Ikarus-Gen" basiert.

Im Mittelpunkt steht mit Maximum Ride, kurz Max, ein Mädchen, das mit fünf weiteren Kindern zusammenlebt. Sie alle sind das Ergebnis eines wissenschaftlichen Experiments. Ein Experiment, bei dem die Kinder nur zu achtundneunzig Prozent menschlich wurden. Die anderen zwei Prozent sorgen unter anderem dafür, dass die Kinder fliegen können. Außer ihnen gab es noch ein weiteres Experiment in dem Labor, aus dem die Kinder geflohnen sind. Menschen, die sich in Wölfe verwandeln können und sich Eraser nennen und die nur ein Ziel haben - den Schwarm der Kinder zu jagen. Und so beginnt auch "Das Pandora-Projekt" mit einer solchen Jagdszene. Das jüngste der Kinder, Angel, gerät in die Hände der Eraser und Max und ihre Geschwister machen sich auf die Suche nach Angel.

Das alles liest sich, wie immer bei James Patterson, ausgesprochen flott und ist auch sehr spannend. Leider schafft es James Patterson nicht, die Zusammenhänge etwas genauer zu erklären. Der Roman ist einzig und allein auf Action ausgelegt und lässt viele Zusammenhänge offen. Das ist letztlich etwas unbefriedigend. Wer die eingangs erwähnten Romane von James Patterson kennt, wird auch etwas enttäuscht darüber sein, dass er weitere Schlüsselfiguren aus den Romanen zumindest in diesem ersten Teil nicht verwendet hat.

In den USA hat sich Maximum Ride zu einem absoluten Volltreffer entwickelt. "Das Pandora-Projekt" stand insgesamt 12 Wochen auf dem ersten Platz der New-York-Times-Bestsellerliste. Ein Erfolg, den man nach der Lektüre nur bedingt nachvollziehen kann. James Patterson hat sicherlich schon bessere Romane geschrieben, die etwas mehr Tiefe hatten. Bleibt zu wünschen, dass er bei den nächsten Folgen das Augenmerk etwas mehr auf die Rahmenhandlung legt. Dafür würde man dann auch gerne auf die eine oder andere Actionszene verzichten.

Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 26. Februar 2008

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