Ein Schneider, mit leeren Taschen, in einem guten Mantel und mit angenehmen
Äußerem, kommt durch einen Zufall zur Rolle eines Grafen. Er hält die Leute mit
einem Irrtum, den sie selbst begangen haben, zum Besten und lässt sich wie einen
Grafen aushalten.
Kann man ihn dann einen Betrüger und Hochstapler nennen? Er hat nie von sich aus behauptet, er wäre Graf, doch hat er auch nie versucht die Leute über den Irrtum aufzuklären. Erst ist er wie vor den Kopf gestoßen und dann beginnt er es zu genießen und die Situation für seine Vorteile auszunutzen. Es liest sich wie ein Märchen mit einer Moral: sich nicht vom Äußeren täuschen zu lassen. Unser Schneider war gut gekleidet (entgegen dem Vorurteil nur adelige wüssten sich gut zu kleiden) und sofort sahen die Leute in seinem Tun was adliges, was Besseres, dabei war er nur zögerlich, schüchtern und vorsichtig. Fazit
amüsant und kurzweilig!
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