Der Pferderipper geht um. In der gesamten Umgebung von Celle werden Pferde
grausam gequält, verstümmelt und auch getötet. Die Polizei tappt im Dunkeln und
mittendrin steckt Hauptkommissar Arno Henning, der mittlerweile seine Freundin
aus Berlin bei sich hat. Aber wohl nicht mehr lange, denn sie hat vor, aus
beruflichen Gründen wieder zurück zu gehen, wäre da nicht eine noch nicht
bestätigte mögliche Schwangerschaft. Als ein junges Mädchen auf einer
Pferdekoppel tot aufgefunden wird, kommt Bewegung in den Fall der Pferderipper.
Möglicherweise ist dieser Täter für den Mord an der Schülerin verantwortlich,
die die Nacht bei ihrem Pferd verbrachte, um es zu beschützen. Das junge Mädchen
namens Kira ist die Tochter des Hauptsattelmeisters Karl-Heinz von Helsen vom
Landgestüt Celle, einem arroganten Schnösel, der sich bei der Überbringung der
Todesnachricht fast unberührt zeigt. Bei den Ermittlungen stoßen die Beamten auf
einen Unfall, der 20 Jahre zurück liegt und bei dem bei der so genannten
Hengstparade ein Mitarbeiter des Landgestüts starb.
Fazit
Der zweite Roman um den Hauptkommissar Arno Henning kann nahtlos an den ersten
anknüpfen. Mit dem Krimi "Das andere Blut" wird Andree Hesse den
Erwartungen in ihn mehr als gerecht. Spannung wird gewürzt mit Einblicken in die
berühmte Pferdezucht dieser Gegend und auch die zwischenmenschlichen Töne kommen
nicht zu kurz.
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