Durch einen grausamen Auto-Unfall stirbt eine Familie, nur die siebzehnjährige
Tochter wird vermisst, obwohl die Polizei im Saarland und dem benachbarten
Frankreich alles daran setzt, sie zu finden.
Ein junges Mädchen irrt verwirrt und vollkommen aufgelöst durch die Wälder der nördlichen Vogesen. Nach ein paar Tagen erreicht sie das Bauernhaus einer Witwe und wird von dieser aufgepäppelt. Das Mädchen ist wunderschön und wird daher vom Sohn des reichsten Weinbauern der Gegend heiß begehrt. Als die Witwe plötzlich stirbt, bricht die schweigsame und junge Schönheit auf und steigt nach einiger Zeit in einen Sportwagen, der mit drei jungen Männern besetzt ist, ein. Frankfurt am Main, es ist unerträglich heiß, der Jahrhundertsommer quält die Menschen und ein Hotel-Angestellter entdeckt im Stadtwald eine grässlich zugerichtet Männerleiche. Hauptkommissar Robert Marthaler wird zum Fundort gerufen und steht vor einem Rätsel. Mit viel Engagement versuchen er und sein Tema Licht ins Dunkel zu bringen, als der nächste Leichenfund gemeldet wird. Nur wenig weiter wird ein zweiter Mann im Kofferraum eines in einem Weiher versenkten Autos mit ähnlichen tödlichen Verletzungen gefunden. Unter dem Druck der Presse gibt Marthaler sein Bestes und kommt langsam auf die Spur einer jungen Frau, die als unbeschreiblich schön bezeichnet wird. Fazit
Der erste Krimi von Jan Seghers, alias Matthias Altenburg, der in Frankfurt als
Schriftsteller, Reporter, Kritiker und Essayist lebt, kann schon als
Meisterstück bezeichnet werden. Die verworrene Geschichte löst sich in einem
extremen Spannungsbogen erst zum Schluss auf und erfährt auch dann noch eine
Wendung. Einen Vergleich mit skandinavischen oder angloamerikanischen Autoren
muss der 1958 geborene Altenburg keineswegs scheuen, im Gegenteil, er macht
einigen seiner Kollegen noch was vor.
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