Die Geschichte spielt in einem fiktiven spanischen Ort namens Orbajosa. Pepe
Rey, ein junger Ingenieur aus Madrid, soll hier seine zukünftige Gattin kennen
lernen und das Erbe seiner Mutter, ein Stück Land, in Augenschein nehmen.
Im Haus seiner Tante, der bekannte und geachteten Dona Perfecta, wird er schon freudig erwartet. Doch kaum angekommen, macht er sich mit seinen fortschrittlichen und weltlichen Gedanken Feinde, v.a. mit dem Pfarrer Don Inocencio, einem engen Vertrauten Dona Perfectas. Rosalio, die Cousine Pepes und seine zukünftige Braut, ist ein ruhiges, unauffälliges und religiösen Mädchen, das sich auf Anhieb in Pepe verliebt und auch er findet großes Gefallen an ihr. Orbajosas Einöde und Rückständigkeit und die argwöhnischen Einwohner langweilen ihn und obwohl er versucht nicht aufzufallen, wird er doch mit diversen Problemen konfrontiert. Er sinkt in der Gunst der Einwohner und seiner Tante. Die Differenzen führen schließlich so weit, dass er endgültig mit Dona Perfecta bricht und diese ihm ihre Tochter als Frau verweigert. Ab hier beginnt der Kampf. Fazit
Hier wird der Streit zwischen Kirche und Wissenschaft im Rahmen eines kleinen
verschlafenen aber stolzen Ortes ausgetragen, dem zwei junge Menschen zum Opfer
fallen. Die religiösen Persönlichkeiten, die sich durch die herabwürdigenden
Bemerkungen des studierten Städters in ihrem Stolz gekränkt fühlen, gegen einen
ahnungslosen jungen Mann.
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