Dieses Buch hat mich so richtig enttäuscht. Der Altberliner Verlag schreibt im
Klappentext und in der Frühjahrsvorschau werbewirksam: "Ein spannendes
Jugendbuch über Freundschaft und den Mut zum Widerstand". Das bewog mich
dann auch dazu, das Buch zu lesen. Doch bekanntlich kommt es anders als man
denkt...
Michael und Tony machen einen bemerkenswerten Fund in einem Teich: Ein alter Humpen glitzerte dort. Und an einem Schultag nehmen sie sich kurzerhand frei und fahren mit dem Fahrrad zu dem Weiher zurück. Für Michael ist das kein Problem, da er vom Schulbeirat wegen schlechten Benehmens sowieso beurlaubt wurde, doch Tony fälscht die Unterschrift seiner Mutter unter einer selbstgeschriebenen Entschuldigung. Bei der genaueren Analyse des Krugs finden sie eine Jahreszahl, nach der er schon 180 Jahre alt ist. Sie lassen das Fundstück bei einer Historikerin untersuchen, die das Alter bestätigt und den Humpen einem bekannten Dichter zuschreibt, der in der dortigen Region Heimatgedichte verfasst hat. Die beiden Jungen rufen auf, den Teich nicht - wie geplant - einbetonieren zu lassen und viele Umweltschützer demonstrieren. Der zuständige Bauunternehmer - gleichzeitig Schulbeirat - macht den Jungen Feuer unter dem Hintern. Fazit
Ein sehr verwirrender Roman. Das liegt nicht nur an teilweise unverständlichen
Zeitsprüngen, die Manns verwendet, sondern auch an der Tatsache, dass die
eigentliche Handlung erst ab der 80. von 222 Seiten beginnt.....
weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez279.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Nick Manns, Der Fund im Teich (zu dieser Rezension), Der Fund im Teich (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Nico Haase
[Profil] | ||||