Heinrich Böll: Irisches Tagebuch

Irisches Tagebuch

Verlag: dtv [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-423-08301-0

Preis: 0,88 Euro bei Amazon.de [Stand: 07. Dezember 2016]
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Heinrich Böll und seine Familie liebten Irland, und dieses Buch handelt von seinen Eindrücken, die er in den Jahren 1954-1955 gewonnen hat und erlaubt dem Leser einen Einblick in die andersartigen aber nichts desto trotz bezaubernd-schrulligen Traditionen der grünen Insel, das unter Einwohnerknappheit trotz hoher Geburtenzahlen leidet.
Er zieht gerne Vergleichen zwischen dem Deutschland in der Nachkriegszeit und Irland, z.B. in Deutschland sagt man "Schlimmer hätte es nicht kommen können", die Iren hingegen sagen "Es hätte schlimmer kommen können"

Böll beschreibt die grüne Landschaft mit ihrer Verlassenheit und Einöde, wo das Grün Symbol der Verlassenheit ist und nicht unmittelbar für Fruchtbarkeit steht. Er beschreibt die gläubigen Iren, die trotzdem fluchen und schimpfen, und natürlich gibt es ein eigenes Kapitel über den Regen, der in Irland ganz anders empfunden wird als bei uns.

Am besten hat mir das Kapitel "Redensarten" gefallen.
Fazit
Mir wurden eine Ansicht Irlands vermittelt, die sehr schön, poetisch aber auch sehr traurig und lustig in einem wahr und ich finde die Bermerkung am Anfang des Buches trifft voll zu: "Es gibt dieses Irland: wer aber hinfährt und es nicht findet, hat keine Ersatzansprüche an den Autor"
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne

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Vorgeschlagen von Diyani Dewasurendra [Profil]
veröffentlicht am 29. September 2007

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