Mitten im Schwarzwald, im beschaulichen Kurort Badenweiler stolpert Herbert
Fehringer, seines Zeichens der Würschtle-König aus Freiburg, so genannt, weil er
über 40 Jahre auf dem Münsterplatz die berühmte Freiburger Rote verkauft hat,
über eine Leiche. Noch dazu eine, die er aus der Pension kennt, in der er seinen
Urlaub zusammen mit seiner Frau verbringt. Die Leiche war ein Fotograf, der sich
weder in der Pension, noch in Badenweiler beliebt machte. Großkotzig und
arrogant erzählte er jedem, was für ein toller Fotograf er wäre und er nur noch
einen Sponsor bräuchte, damit er weltberühmt werde. Nun liegt er erschlagen im
Kurpark und das unter seinem Tarnzelt, aus dem heraus er seine ach so tollen
Naturfotografien geschossen hat. Leider darf Fehringer nicht so ermitteln, wie
er gerne möchte, denn Kommissar Lorenz und dessen Assistent Thiele pfuschen dem
selbsternannten Hobby-Detektiv immer ins Handwerk.
Fazit
Der Fall tümpelt so vor sich hin, ohne Höhen, dafür mit einigen Tiefen. Nett ist
das Lokalkolorit, aber die Lösung des Falles zieht sich zäh wie ein Kaugummi
dahin. Klar haben so alle immer ihre privaten Probleme, aber manchmal auch des
Guten zuviel. Ein Buch für Schwarzwald-Fans, aber nichts für echte Kenner guter
Krimis.
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