Wie kam der Bärenklau zu seinem gewaltigen Namen? Seine Blätter erinnern an den
Abdruck einer Bärenklaue. Einige Pflanzen und Tiere haben kuriose bis poetische
umgangssprachliche Bezeichnungen, andere wie Blutauge oder Mordwanze ziemlich
makabre. Unsere Vorfahren schrieben vielen Pflanzen Wunderkräfte zu und brachten
diese Hoffnung mit der Bezeichnung zum Ausdruck. Was treibt ein Elefantenzahn
auf dem Meeresboden? Alles ganz harmlos, das kleine Weichtier sieht nur aus wie
ein Stoßzahn. Von der geballten Sprachgewalt unserer Vorfahren wurden manche
Tiere eher schlecht behandelt - ausgerechnet der Schmutzgeier sieht doch
meistens aus, wie aus dem Ei gepellt.
Klaus Richarz und Bruno Kremer stellen ihren Lesern Spinner und Spanner, Gestalten aus dem Totenreich und Essbares wie den Guten Heinrich vor. Mit unbändiger Freude an der Sprache und einer guten Portion Humor erklären sie die Herkunft von 180 deutschen Tier- und Pflanzennamen. Falls mir tatsächlich einmal Bücherskorpione, Buchdrucker und andere skurrile Lebewesen begegnen sollten - Fotos würden ihre Bestimmung erleichtern. Wie alle Titel der Reihe ist auch "Wie bissig ist der Löwenzahn" mit einem ausführlichen Register ausgezeichnet erschlossen. Fazit
Ein unterhaltsames, informatives Buch - ideal als Geschenk.
Was macht der Maikäfer im Juni? Alltagliches und Rätselhaftes über Pflanzen und Tiere weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez2718.htm weiterführende Links:
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