Es ist der Sommer 1976, die Hitze hat England erfasst und Ruth arbeitet als
Englisch-Lehrerin in Oxford und unterrichtet Studenten aus dem Ausland. Ruth
Gilmartin ist um ihre Mutter besorgt, die ständig den Wald hinter ihrem Cottage
mit einem Fernglas beobachtet und immer seltsamer wird. Das Telefon hebt sie nur
nach einem vereinbartem Klingelzeichen ab und das Haus verlässt sie nur in einem
Rollstuhl, obwohl sie vollkommen gesund ist. Schließlich eröffnet die Mutter
ihrer Tochter, dass sie sich bedroht fühlt und überlässt ihr gleichzeitig ein
Manuskript, dass Ruth mehr als überrascht. Denn ihre Mutter heißt in
Wirklichkeit Eva Delektorskaja und hat während des Zweiten Weltkriegs als
Spionin gearbeitet. Angeworben von Lucas Romer in Paris des Jahres 1939
arbeitete sie in Frankreich, England und den USA für den britischen
Geheimdienst. Vorher wurde ihr geliebter Bruder Kolja von den Nazis ermordet,
weil auch er für Romer gearbeitet hatte. Mit ihrer perfekten Ausbildung
entwickelt sie sich zu einer umsichtigen Agentin und entdeckt bald ein
fürchterliches Geheimnis, das ihren ach so geliebten Lucas betrifft...
Fazit
William Boyle ist ein Meister der Sprache. Den Leser erwartet mit diesem Werk
nicht nur ein spannender Thriller, sondern ein literarisch hochwertiges Buch mit
viel Tiefgang und einer wunderschönen Sprache.
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