Es ist wie so oft der berühmte Zufall, der dem britischen Geheimdienst SIS und
die amerikanische CIA auf die Spur eines Attentats unvorstellbaren Ausmaßes
führt. "Al-Isra" der Codename des Anschlags wird bei einer Razzia in
Pakistan entdeckt und um diesen zu verhindern muss das schier unmögliche
passieren: ein Agent muss in die Schaltzentrale des Terrornetzwerks Al Quaida
eingeschleust werden und die Zielkoordinaten feststellen. Ein Mann scheint dafür
der einzig richtige zu sein, Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier ist mit
der Sprache und Kultur des Nahen Ostens aufgewachsen und war während seiner
Militärzeit unter anderem in Afghanistan eingesetzt. Ein Wettlauf mit der Zeit
beginnt, Mike Martin muss trainiert werden, den Koran in- und auswendig lernen
und auf eine passende Legende hin ausgebildet werden. Und die Legende ist ein
alter Bekannter von ihm: Izamt Khan, ein Afghane, ist Mike während seiner
Militärzeit begegnet und Mike hat ihm nach einem Angriff eines sowjetischen
Hubschraubers, bei der junge Afghane verwundet wurde, das Leben gerettet.
Fazit
Gewissenhaft geht Frederick Forsyth mit der Geschichte dieses Buches um.
Praktisch ohne Wertung schildert er die geschichtlichen Hintergründe es
islamistischen Terrors. Somit ist ihm nicht nur (wieder einmal) ein
fantastischer Thriller gelungen, sondern auch ein Werk mit vielen nützlichen
Informationen.
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