Aventurien - schon im Namen des Kontinents ist das Wort "Abenteuer"
versteckt. Und Abenteuer erzeugen Helden, und Helden vollbringen Großes, und
natürlich kennt auch Aventurien seine ganz großen Sagenhelden, von Drachentötern
und Gotteskriegern, von Entdeckern bis hin zu Amazonenkriegerinnen.
Doch auch die Größten haben einmal klein angefangen. Dies bekommt Radulf zu spüren, als er mehr und mehr von dem kleinbürgerlichen Gardistenleben genug hat, das ihn anstatt der spannenden Dämonenschlachten an der Grenze zu den schwarzen Landen erwartet. Als dann noch zwei Kinder einer fahrenden Truppe wegen einer Lappalie strengst bestraft werden sollen, verzweifelt er fast vollends. Aber da ist dieser seltsame Fremde, der ihm in der Taverne eine Geschichte erzählt, wie er selbst einst auszog, um Abenteuer zu erleben... Und Radulf taucht ein in die Welt der Abenteuer im Kleinen, von arroganten Kriegern und intriganten Maiden, von einer Art Drachen und den ganz alltäglichen Strapazen, und nicht zu vergessen: Den ganz kleinen Dingen, die einen echten Helden ausmachen. Fazit
Tja, leider ist das Buch nicht so heldenhaft, wie es gerne wäre. Die
Metaplot-Erzählweise, die benutzt wird, wird konsequent eingesetzt, um
einigermaßen spannende Stellen unnötig lang hinauszuzögern, als seien die Seiten
im Buch noch nicht voll gewesen, räumliche Beschreibungen gelingen absolut nicht
und die Charaktere wirken absolut stereotyp und berechenbar. Stellenweise ist
das Buch unbestreitbar spannend und atmosphärisch gut, aber halt nur
stellenweise. In einem Wort: Najaaa mit einem ganz lang gedehnten Aaaah...
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