Der Autor Ken Follett berichtet in seinem Roman über die Zustände im England
gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Er beschreibt die Arbeitswelt in den
schottischen Kohlegruben und die Lebensumstände der Besitzer. Das Buch spart
nicht mit gut recherchierten Details. So findet der Leser nicht nur akribisch
genau nachgezeichnete Bergwerke, sondern es wird ein ganzes Wirtschaftssystem
auseinander genommen und an seinen einzelnen Teilen erklärt. Follett bettet das
ganze Wissen in eine gut erzählte Geschichte mit viel Leid, Liebe und dem Wunsch
nach Freiheit. Der Protagonist Mack McAsh wird zu einer Lupe durch den der Leser
diese harte Welt vor über zweihundert Jahren betrachten kann. An diesem
Einzelschicksal wird klar, das eine Fluch die seltene Ausnahme war. Zwar ließ
das Gesetz zu, in einem bestimmten Alter der Leibeigenschaft zu entfliehen, aber
die Eigentümer verstanden dieses Tor in die Freiheit mit Druck und Schulden
geschlossen zu halten.
Der zweite Teil der Handlung spielt in der USA. Auch hier gibt es jene die reich und mächtig sind und jene, die sich nicht einmal selbst besitzen. Trotzdem sind hier die Lebensbedingungen erkennbar besser. Es wird weniger gehungert und gestorben. Doch die Wege in die Freiheit sind auch hier gefährlich und nur mit Wagemut zu begehen. Fazit
Die Leitgeschichte ist spannend erzählt und lässt sich gut lesen. Das
reichhaltige geschichtliche Wissen konsumiert der Leser quasi nebenbei. Ein
wunderbarer Weg mehr über unsere Vergangenheit zu erfahren.
Der dritte Zwilling Der Mann aus Sankt Petersburg Der Schlüssel zu Rebecca Die Kinder von Eden Die Leopardin Die Löwen Die Nadel Die Pfeiler der Macht Die Säulen der Erde Eisfieber Eisfieber Mitternachtsfalken Säulen der Erde weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez247.htm weiterführende Links:
Ken Follet über die Entstehung seines Romans "Eisfieber"
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