Der neunjährige Tabby liebt Blumen über alles. Die pflückt er gerne im Garten
der "Ollen", einer ziemlich schrulligen Nachbarin. Nun ja,
"pflücken" ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck - denn
eigentlich "klaut" Tabby die Blumen ohne das Wissen der alten Frau und
schenkt sie dann seiner Mutter.
Eines Tages aber gehen im Garten der Ollen merkwürdige Dinge vor. Immer mehr Blumen verschwinden und es sieht dort bald schon sehr kahl aus. Hat das wohl etwas damit zu tun, dass ganz in der Nähe bald eine neue Startbahn für den Flughafen gebaut werden soll? Tabby will der Sache auf jeden Fall auf den Grund gehen. Doch dann gerät der Kleine in ein unglaubliches Abenteuer: Er reist hinab ins Land von König Ostibar. Und dort hat man ein ganz besonderes Verhältnis zu Pflanzen... Heike Schütz hat eine Geschichte geschrieben, die zeigt, dass man auch Kindern den Umweltschutzgedanken auf spielerische Art und Weise näher bringen kann. Entstanden ist eine einfühlsame Geschichte, die an manchen Stellen an ein Märchen erinnert - immerhin liegt das Land der Panoramis, über das König Ostibar regiert, ja im Land der Fantasie. Trotzdem hat das Buch viele sehr realistische Beschreibungen, die Kindern die Problematik von Umweltzerstörung aufzeigen können. Fazit
Die Autorin, die erfolgreich als Buchstaben-Trainerin in Grundschulen arbeitet,
setzt das Buch auch dort bei ihrer Arbeit ein. Sie liest vor, diskutiert mit
den Schülern über den Inhalt und startet mit ihnen auch schon einmal einen
Malwettbewerb zum Thema.
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