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Eine Nonne, eine Schauspielerin, eine Hure, eine Psychiaterin und eine Biografin
lieben den gleichen Mann: Salomon Schwartz. Das tun auch unzählige andere, denn
der widersprüchliche Weiberheld Mon fasziniert jeden. Nun ist er tot, und die
fünf Frauen gehen ihrer verklärten Liebe auf den Grund. Jede für sich und später
gemeinsam finden sie heraus, was sie alle mit Mon verbindet: mangelnde Liebe in
der Kindheit. Von klein auf leiden sie alle an emotioneller Unterernährung, und
im Grunde ist die Ablehnung des Vaters die antreibende Kraft für all das, was
sie tun. Das Bewußtmachen dieses Motivs ist schmerzhaft und langwierig - für die
Damen sowieso, und für die Leser ganze 424 Seiten lang. Aus verschiedenen
Perspektiven beleuchtet Connie Palmen individuelle und gesellschaftliche Aspekte
der Problematik und analysiert mit scharfem Blick und klugem Verstand.
Fazit
Interessant und aufschlußreich, doch etwa 150 Seiten zu lang.
Logbuch eines unbarmherzigen Jahres weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez2425.htm weiterführende Links:
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