Als Blake in der College-Bibliothek in Oxford - seine Mutter arbeitet hier und
lässt ihre Kinder von der Bibliothekarin beaufsichtigen - gelangweilt die vielen
Bücher ansieht, fällt ihm ein besonderes Buch in die Hände. Schön verziert ist
sein Einband, aber die Seiten sind komplett unbeschrieben - bis auf eine Seite,
auf der auf einmal ein Gedicht auftaucht. Doch so schnell, wie sich die
Buchstaben auf dem Papier abzeichneten, sind sie auch schon wieder verschwunden.
Was ist das für ein geheimnisvolles Buch? Hat Endymion Spring, dessen Name auf
dem ledernen Einband steht, etwas damit zu tun? Blake und seine Schwester machen
sich auf die Suche. Doch gleich der erste, den sie nach Endymion fragen, zuckt
bei der Nennung des Namens zusammen.
Parallel zu Blakes Suche wird Endymions Geschichte erzählt. Dieser lebt im Mainz des 15. Jahrhunderts - und ist der Gehilfe von Johannes Gutenberg. Dessen Geldgeber Fust schleppt eines Tages eine Kiste an, in der sich ein Buch mit sonderbaren Seiten befindet - bestehend aus Drachenhaut. Fazit
Spannend hat Matthew Skelton sein Erstlingswerk gestaltet. Durch die Wechsel
zwischen Gutenbergs Zeit und der aktuellen erzeugt er tolle Spannungsbögen, da
er so Endymions langsames Herantasten an das Buch mit Blakes Suche nach dem
Geheimnis gut ineinander verwebt. Da hoffe ich doch, dass auch die weiteren
Bücher von Skelton so gut sind.
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