Drei verfeindete Gruppen liefern sich eine erbarmungslose Jagd zu den sieben
Weltwundern der Antike. Dort sind die Steine einer goldenen Pyramidenspitze
versteckt, die am Tag von Tartarus die Sonnenkraft komprimieren und somit über
Macht oder Frieden entscheiden können. Der Ex-Soldat Jack West ist Mitglied
einer Spezialeinheit aus mehreren Nationen, die gegen Amerika und Europa in
diese Schlacht ziehen. An seiner Seite hat Jack das Mädchen Lily, das Teil eines
Orakels ist und Jack bei der Entschlüsselung der altertümlichen Schriften
behilflich ist.
Auch in seinem neuen Roman lässt es der Australier Matthew Reilly ordentlich krachen, dass Indiana Jones vor Neid erblassen würde. Trotzdem ist der Roman nicht so spektakulär wie die bisherigen Werke des Australiers. Das liegt sicher auch daran, dass die Story zwar wieder einmal jede Menge atemberaubende Action bietet, der Story aber diesmal die überraschenden Wendungen fehlen. Letztlich dient Matthew Reilly die durchaus geniale Grundidee des Romans nur dazu, sich von einer Actionsequenz zur nächsten zu hangeln. Und diese haben wir in den bisherigen Romanen schon allesamt miterlebt. Ob es nun angriffslustige Krokodile sind oder Verfolgungsjagden zu Wasser, Land oder Luft waren. Dabei ist die Suche nach den Weltwundern der Antike eine tolle Idee, die Reilly auch glänzend recherchiert hat. Aber egal ob in den Höhlen von Äthiopien, Tunesiens oder des Iraks letztlich gleicht eine Szene der anderen und nimmt so ein wenig die Freude an diesem Roman. Fazit
Matthew Reilly bleibt sich treu und bietet auch in `Das Tartarus-Orakel' jede
Menge Action. Leider geht dieses Konzept nur bedingt auf, da man die
Actionszenen allesamt schon einmal gelesen hat. Unterhaltsam ist der Roman, aber
aus der Idee hätte man sicherlich mehr machen können.
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