Janne Levander und sein Vater wollen eine Woche Angelurlaub machen. Das bedeutet
für sie: Fahrt mit dem Taxi, Fahrt mit dem Bus und eine fünfstündige Wanderung
mit Gepäck bis zu einer einfachen Hütte. Janne hatte sich von der Angeltour
erhofft, dass er mit seinem Vater endlich ein ernsthaftes Gespräch führen
könnte. Er möchte wissen, warum der Vater von einem Tag auf den anderen seine
Stelle als Lehrer aufgegeben hat. Doch in der Hütte sind die beiden nicht
allein. Sie treffen zwei Wanderinnen und beobachten, wie eine dreiköpfige
Familie sich mit dem Flugzeug zu ihrer nahegelegenen Ferienhütte einfliegen
lässt. Nun drehen sich die Gespräche zwischen vier Erwachsenen und zwei
Jugendlichen um Angeln, um Fliegenfischen, nur nicht um Jannes Angelegenheiten.
Janne findet Vera, die Tochter der Ferienhausbesitzer, sehr anziehend und
verbringt mit ihr ein paar verliebte Ferientage. Doch unter der Oberfläche
bleiben die ungeklärten Konflikte zwischen Vater und Sohn; sie werden
unterschwellig beim Fischen und Fachsimpeln ausgetragen. Eine dramatische
Wendung nimmt der Aufenthalt, als bei Sturm ein Baum ins Dach der Nachbarn
kracht. Am Ende des Angelurlaubs hat Janne seinen Standpunkt gefunden, neue
Gefühle entdeckt - und doch noch ein paar richtig schöne Tage verbracht.
Fazit
Eine versiert komponierte Erzählung mit Einblick in die Identitätsfindung eines
Jugendlichen und mit stimmungsvollen Naturbeschreibungen.
Bis zum Showdown Der Strandherr Der Unsichtbare Die Lüge Emma und Daniel Emmas Reise Himbeeradler John-John Kaltes Schweigen Schwedisch für Idioten Sehnsucht nach der großen Liebe So schön, dass es wehtut Soap oder Leben Winterbucht weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez2154.htm Vorgeschlagen von Helga Buss
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