Marnie hat keine andere Wahl, sie muss Lord Isak heiraten, obwohl sie erst 16
und er total unsympatisch ist. Sie ziehen in ein abgelegenes und gerüchteweise
verfluchtes Haus, und Marnies Unglückssträhne beginnt: Isak stürzt vom Dach und
stirbt. Die Dorfbewohner geben ihr die Schuld, und schnell steht Marnie fast
alleine da. Der Pfarrer beschützt sie und stellt ihr Raven vor. Ebenso wie sie
wurde auch Raven aus der Gemeinschaft ausgestoßen, weil die Bevölkerung ihn für
verrückt hält. Doch Marnie findet heraus, was mit ihm los ist: Er ist taubstumm,
und damit trotzdem ein Gespräch gelingt, erfindet sie eine Zeichensprache.
Wiederum gefällt aber auch das Gespräch mit den Händen den anderen Dorfbewohnern
nicht, sie halten Marnie für eine Hexe und klagen sie an...
Fazit
Eine rundum spannende Geschichte. Sherryl Jordan hat mich ziemlich schnell an
diese Geschichte gefesselt, die nicht nur durch ihre Außergewöhnlichkeit
besticht, sondern auch durch das Einfühlungsvermögen, das Jordan den beiden
Protagonisten mitgibt. Einen weiteren Pluspunkt verdient sie für die sehr
eindringliche Formulierung der Hexenprobe - letztendlich kann ich das Buch also
nur guten Gewissens empfehlen.
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