Ebbi hatte sich sofort in das Gartenhaus verguckt, als ihre Eltern in ihre
feudale Wohnung am Prenzlauer Berg mit Blick auf den Alexanderplatz zogen. Die
ideale Gelegenheit mit Busenfreundin Helen zusammen zu ziehen. Doch die
Siebzehnjährige hatte übersehen, dass es nun keinen Service des Hotels Mama mehr
geben würde. Zu zweit mussten sie abwechselnd einkaufen, kochen, den Ofen heizen
und putzen. Eine dritte Mit-Bewohnerin wäre nicht schlecht, damit Geld in die
Haushaltskasse kommt.
Helens Chefredakteurin beim Stadtmagazin xylo hatte Helen auf das Thema Nuller-Generation angesetzt, die Generation, die im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausend das erste Mal Sex haben würde. Wenn die wüsste! Ebbi wagt es gar nicht zu erzählen: sie hat sich in den charmanten Schönling Antonio verliebt. Helen hält solche Macho-Typen für das allerletzte. Komplikationen über Komplikationen. Als die Stimmung in der Frauen-WG auf dem Tiefpunkt ist, naht Rettung in der Person eines unscheinbaren Frauen-Verstehers. Fazit
Das Buch ist temporeich und witzig erzählt, die Gefühle der beiden jungen Frauen
kann jede Leserin nachempfinden.
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