Christina ist Anfang dreißig, und ihre Sicht der Welt ist etwas anders als die
der anderen Menschen. Am liebsten hat Christina auch gar nichts mit der Welt da
draußen zu tun, sondern hält sie sich so weit wie möglich vom Hals. Deshalb ist
Christina auch Platzanweiserin in einem Kino, wo Dunkelheit und Anonymität ihr
Schutz vor zuviel Nähe bieten. Christina hat auch einen Freund: Frank. Doch weil
Frank Christina's Arbeit irgendwie peinlich ist, hat Christina gekündigt. Nun
hat Christina viel Zeit, und die vertreibt sie sich damit, dass sie mit dem
vernachlässigten Sohn ihrer Nachbarin zum Verkauf stehende Häuser besichtigt.
Doch Christina besichtigt die Häuser nicht so, wie andere Kaufinteressenten es
tun, sondern sie spürt dabei der Seele des Gebäudes nach - sie fühlt die Häuser,
sozusagen. Dabei begegnet Christina dem Bruder ihrer Schulfreundin Rita. Der
arbeitet als Immobilienmakler, und schneller als Christina lieb ist, hat sie
sich in eine Geschichte verwickelt, die von ihr genau das verlangt, was sie doch
vermeiden möchte: die Mauer zwischen sich und ihrer Umwelt einzureißen. Und weil
nicht nur Christina so eine schön schräge Figur ist, sondern Thomas, Max und
alle anderen Charaktere auch, macht es viel Spaß, die skurrilen Geschehnisse zu
verfolgen. "Susanne Fischer schreibt einen heißen Reifen" urteilte
Harry Rowohlt - Recht hat er.
Fazit
Macht uneingeschränkt Spaß.
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