Der Sternenbund im Exil (Clangründer: Abkehr) ist
gescheitert. Nicholas Kerensky muss hilflos mit zusehen, wie der Krieg aus den
Pentagon-Welten auch die neue Heimat des Sternenbundes ergreift. Abermals wählt
er das Exil, will aber die Gesellschaft von Grund auf neu aufbauen.
Sein Bruder Andrej bemerkt langsam aber sicher, wie der Aufbau dieser neuen Gesellschaft immer mehr Opfer fordert. Intoleranz, Missgunst und Unmenschlichkeit breiten sich aus wie die krebsartig wuchernden Stadtgeschwüre, die Nicholas über den Planeten ziehen lässt, während er um sich selbst einen gottartigen Kult errichten lässt. Schließlich gründet Nicholas die Clans: Nach langen, blutigen Kämpfen ausgewählte Kriegereliten, die nach einem bestimmten Ideal in seinem Namen die Armee führen sollen. Doch mehr und mehr merkt Andrej, wie er ins Abseits gerät durch die Verwandtschaft mit seinem Bruder, wie er immer mehr an Einfluss verliert - und wie die neue Gesellschaft langsam ihre Kinder zu fressen beginnt... Fazit
Uff! Himmel Herr Gott! Ich habe das vorhergehende Buch zwar gründlich gelesen,
aber trotzdem von der Story reihenweise nicht wirklich kapiert, was vor sich
geht. Randalls pflegt zwar einen schönen Schreibstil und spart auch mit Fantasie
nicht, aber vielerorts ist die Handlung nicht nachvollziehbar, die Personen
irgendwie gekünstelt, das ganze Setting herbeigezaubert... Als Empfehlung
schwierig. Neulingen der Materie würde ich mit einem zehn Meter hohen, rot
glühenden Schild davon abraten, aber wer sich im Battletech-Universum etwas
auskennt und vielleicht sogar Randal Bills schon angelesen hat, sollte sich
vorsichtig herantasten. Naja, sagen wir: Könnte.
Clangründer: Abkehr weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez2001.htm Vorgeschlagen von Kristian Kühn
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