Ken Follett: Eisfieber

Eisfieber

Verlag: Bastei Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-7857-2220-6
Preis: 22,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Juli 2008]

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Eisfieber von Ken Follet ist die spannende Geschichte eines geplanten Terroranschlages, bei dem ein tödliches Virus per Parfumzerstäuber unter die Menschen gebracht werden soll.
Skrupellose Gangster haben sich zusammengetan, um das Virus aus einem Forschungslabor zu entwenden und gegen Bargeld den Terroristen in die Hände zu spielen. Dazu brauchen sie die Hilfe von Kit, dem Sohn des Firmeninhabers Oxenford. Da er beim Spiel einen riesigen Schuldenberg gemacht hat, wird er zur Mittäterschaft gezwungen, denn er weiß, wie man sich Zugang zum Hochsicherheitstrakt des väterlichen Forschungslabors verschafft.
Weitere Personen kommen ins Spiel: Die Sicherheitsbeauftragte und frühere Polizistin Toni, deren Interesse auch dem verwitweten Firmenchef persönlich gilt, ihr Ex-Geliebter, der die Polizeiaktion leitet, die Schwestern von Kit, die mit ihren Familien auf dem Weg zum Oxenford'schen Anwesen sind, denn Weihnachten steht vor der Tür.
In Ken Folletts brillanter Erzählweise wird die Handlung aus Sicht der verschiedenen Personen in zeitlich parallelen Abschnitten vorangebracht. Während der Leser Einblick in das Gefühlsleben der unterschiedlichen Romanfiguren nimmt, entspinnt sich ein zartes Beziehungsgeflecht von Handlung und Personen, das ihn mehr und mehr in den Bann zieht.
Nachdem das Virus gestohlen ist, zwingt ein Schneesturm die flüchtigen Gangster dazu, ausgerechnet bei der nichtsahnenden Familie Oxenford Zuflucht zu suchen. Hier muss Kit nun doppeltes Spiel spielen und schließlich eine unausweichliche Entscheidung treffen.
Bevor die Geschichte einen glücklichen Ausgang nimmt, auf den die unerschrockene Toni entscheidenden Einfluss hat, durchlebt der Leser rasante Spannungsmomente, denn die Geschehnisse im Oxenford'schen Haus eskalieren auf atemberaubende Weise.
Als das Virus schließlich wieder an seinem sicheren Platz ist, kann sich der Leser angesichts der realen Bedrohung durch terroristische Machenschaften und unheimliche Viren eines erleichterten Seufzers nicht erwehren, dass zumindest bei Ken Follett die Welt noch in Ordnung ist.
Fazit
Eisfieber ist ein klassischer "Page turner", also ein Buch, das man am liebsten an einem Stück lesen wird. Für den spannenden Lesegenuss sollte man sich daher ein ungestörtes Wochenende reservieren!

Vorgeschlagen von Hendrik Simon [Profil]
veröffentlicht am 21. März 2006

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