Mitten im australischen Outback steht ein kleiner Junge verloren auf der Straße.
Einer der Road-Trains, die überlangen Trucks in Australien, kann gerade noch
bremsen und das Kind kommt in die Obhut einer Therapeutin, die versucht, sein
schreckliches Geheimnis zu entdecken. Fast zur gleichen Zeit werden die
Polizisten Shane O'Connor und Tamara Thompson aus Brisbane nach Chincilla
gerufen. Dort wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden, die mit einem Horn
ermordet wurde. Bei den Ermittlungen stoßen die beiden Beamten auf einige
Ungereimtheiten aus dem Leben der Toten und werden so auf Spuren geführt, die
nicht wirklich der Aufklärung dieses Mordes hilfreich sind. Im Zuge dieser
Arbeit entdecken sie ein Auto, das vermeintlich der Ermordeten gehört haben
könnte. Allerdings stellt sich bei den weiteren Untersuchungen heraus, das
dieses Fahrzeug zwei französischen Studentinnen gehört, die auf dem Weg ins
Landesinnere verschollen sind. Obwohl die Beiden noch mit der Aufklärung des
Todesfall beschäftigt sind, versuchen sie gleichzeitig die beiden verschwundenen
Frauen zu finden. Da erreicht Shane O' Connor ein Anruf der Therapeutin Joanna,
einer jungen Aborigine, die zusammen mit dem kleinen Jungen ein Grab entdeckt
hat.
Fazit
Manuela Martini, eine deutsche Autorin, die einen Großteil ihres Lebens in
Australien verbringt, hat mit Dead End einen authentischen Roman über dieses
Land geschrieben. Die Handlungsstränge sind miteinander gut verwoben und
erhalten bis zum Schluss einen interessanten Spannungsbogen.
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