In Gefängnisinsasse wird beim Hofgang von außerhalb der Mauern erschossen. Als
Joanne Kilbourn davon erfährt, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der
Getötete ermordete, scheinbar ohne Motiv, vor sechs Jahren ihren Mann. Ohnehin
schon aufgewühlt durch diese Erinnerung, wird Joanne wenige Tage später von der
Frau des Ermordeten namens Maurenn auf einer Party offen bedroht. Als sich
Joannne nach der Feierlichkeit auf den Nachhauseweg machen will, findet sie ihr
Halstuch nicht, das sie an der Garderobe mit ihrem Mantel abgegeben hat. Auf dem
Parkplatz findet sie es wieder, um den Hals der damit erdrosselten Maureen. Im
ersten Moment scheint es, als wenn sie die Mörderin ist. Um diesen Verdacht zu
entkräften rollt sie auf eigene Veranlassung den Fall ihres Ermordeten wieder
auf und findet einige Ungereimtheiten. Maureen stellt sich als gefährliche
Psychopatin heraus, die bereits in ihrer Jugend negativ aufgefallen ist. Der
ermittelnde Kriminalbeamte hilft Joanne bei der Aufklärung und beide stoßen auf
ein gefährliches Wespennest.
Fazit
Gail Bowen, in Deutschland nicht sehr bekannt, ist nicht umsonst eine der
beliebtesten und renommiertesten Kriminalautorinnen in Kanada. Mit diesem Roman
wurde sie mit dem Arthur Ellis Award als bester Krimi des Jahres 1994
ausgezeichnet. Spannung pur und wieder mal die Abgründe der Menschen zeichnen
dieses Werk aus.
Der Campus-Mord weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1831.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Gail Bowen, Ein Mord wie Samt und Seide (zu dieser Rezension), Ein Mord wie Samt und Seide (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Dietmar Stanka
[Profil] | ||||