Lowangen - Stadt am Svellt. Vor dreizehn Jahren überzogen die Orks die Gegend
mit Gewalt und Blut, und heute noch sind die Nachwirkungen zu spüren: Die
Tribute, die an die Orks noch heute gezahlt werden, die Angst in den Herzen der
Einwohner und nicht zuletzt die wilde Faszination, die die Gegend auf entfernere
Grafschaften des Mittelreichs ausübt.
So zieht es auch den jungen Phex-Geweihten Greifwin nach Lowangen, um sein Glück zu suchen. Dort stolpert er bald über ein Geheimnis, das sich in den Bildern eines Elfenmalers befinden soll. Dabei kommt er leider der Magieadeptin und Halbelfe Mayla in die Quere, die ebenfalls versucht, über diese Bilder die seltsamen Träume aufzudecken, die sie seit geraumer Zeit quälen. Als er ihr allerdings das Leben rettet, entschließen sie sich, das Geheimnis zusammen aufdecken - und entdecken dabei ein uraltes Mysterium der Trolle, das unglaubliche Macht in sich birgt... Fazit
Thomas Finn hat mit "Greifenopfer" ein ziemlich schönes Buch
abgeliefert. Die beiden Hauptfiguren erscheinen zwar charakterlich ein wenig
berechnet und nur zweieinhalbdimensional, aber die Geschichte ist sehr schön
aufgebaut und die Story steuert sehr elegant auf die jeweiligen Höhepunkte hin.
Highlight ist natürlich der Showdown in der uralten Trollfeste, die sehr schön
beschrieben ist und durch geschickte Andeutungen auch mehr über die Götterwelt
Aventuriens verrät. Kein Meisterwerk, aber lesenswert!
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