Vom Autor der "Eyre Affair" und der Nachfolger habe ich mir einiges
erwartet. Viel zu Lachen, großartige Witze über unsere Welt und Gesellschaft und
natürlich haufenweise verrückte Charaktere, die teilweise bekannter Literatur,
teilweise einfach Mister Ffordes Fantasie entsprungen sind.
Größtenteils wurde ich nicht enttäuscht. Da es sich bei den Nursery Crime Büchern (das nächste soll "The Forth Bear" heißen) allerdings um Krimis handelt, die mir sowieso nicht so liegen, habe ich mich zeitweise fast ein bisschen gelangweilt. Toll fand ich Jack Spratt und dessen gesamte Familie. Und natürlich Prometheus - dass der in diesem Buch auftauchen darf, war wirklich eine geniale Idee. Ein Grund, warum mir bestimmt viele Wortspielereien, Anspielungen und versteckte Witze entgangen sind, ist die Tatsache, dass ich (und generell die deutschsprachige Bevölkerung) eher wenig mit nursery rhymes anfangen kann. Natürlich kennt jeder Jack und die Bohnenstange, die Geschichte von den drei kleinen Schweinchen und das Ei Humpty Dumpty aus Alice hinter den Spiegeln. Aber viele, viele Wesen und Geschichten finden in diesem Buch Erwähnung, von denen zumindest ich noch nie etwas gehört habe, und daher entgeht einem damit einiges. Was den Mörder betrifft, verrate ich natürlich nix. Ich kann nur sagen, dass vieles überraschend kam und das Ende, wenn man denkt, jetzt ist alles geklärt, einen noch mal richtig schockiert. Fazit
Solide Literatur, die allerdings nicht an Thursday Next heranreicht.
Der Fall Jane Eyre Es ist was faul In einem anderen Buch weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez1767.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Jasper Fforde, The Big Over Easy (zu dieser Rezension), The Big Over Easy (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Nadine Gemeinböck
[Profil] | ||||