Ken Follett: Eisfieber

Eisfieber

Verlag: Bastei Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-7857-2220-6

Preis: 0,78 Euro bei Amazon.de [Stand: 28. September 2016]
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Nach zwei Thrillern aus der Zeit des zweiten Weltkrieges widmet sich der britische Bestsellerautor Ken Follett mit seinem neuem Roman "Eisfieber" einem brandaktuellen Thema.

Der Pharmaziekonzern Oxenford Medical besitzt ein Forschungslabor der höchsten Geheimstufe, in dem sich ein völlig neuartiges Virus befindet. Am Weihnachtsabend versuchen drei skrupellose Gangster sich Zutritt zum Hochsicherheitstrakt zu verschaffen und das Virus zu stehlen. Hilfe erhalten Sie dabei von Kit Oxenford, dem Sohn des Firmenbesitzers Stanley Oxenford, der seine Spielschulden begleichen muss und dafür Kopf und Kragen riskiert. Der Diebstahl gelingt und die Verbrecher fliehen mit dem Virus. Zeitgleich muss sich die Sicherheitsberaterin der Firma, Toni Gallo, neben der Aufklärung des Diebstahls auch noch um Ihre Mutter kümmern, die die Weihnachtstage bei ihrer Tochter verbringen will. Alle Wege führen die Hauptpersonen zum Landhaus der Familie Oxenford, als ein Schneesturm über die schottischen Highlands hereinbricht.

"Whiteout" so der englische Originaltitel, bezeichnet den Zustand, wenn, bedingt durch einen Schneesturm, nichts mehr geht. Und genau dieser Zustand steht im Mittelpunkt von Ken Folletts neuem Thriller. Die Flucht des Schurkentrios führt diese in das Haus der Familie Oxenford, in dem Stanley mit seinen Töchtern Miranda und Olga und deren Familien das Weihnachtsfest verbringen möchte. Bedingt durch die Eindringlinge, verläuft das Fest jedoch anders, als sich die Familie das vorstellte.

Beginnt "Eisfieber" anfangs noch etwas zäh, steigert sich der Roman im weiteren Verlauf jedoch erheblich. Wie immer stellt Ken Follett seine Figuren sehr genau vor, was anfangs etwas langatmig wirkt. Doch spätestens mit dem Einbruch in das Labor und der folgenden Flucht durch den Schneesturm fesselt der Brite seine Leser wie lange nicht mehr. Hinzu kommt, dass seine Charaktere wunderbar vielschichtig sind. Die Bösen sind nicht alle böse, und auch die Guten haben durchaus ihre negativen Seiten.
Fazit
Mit "Eisfieber" hat Ken Follett einen seiner besten Romane der jüngeren Vergangenheit geschrieben. Nach dem sehr durchwachsenen Weltkriegsroman "Mitternachtsfalken" hat sich Follett wieder auf seine Stärken besonnen und einen packenden Thriller geschrieben.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 16. Oktober 2005

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