Nach einer langen Nachtschicht findet der Drogenfahnder David Gerulatis ganz in
der Nähe eines House- und Technoclubs die Leiche eines jungen Mannes. Nach der
Identifikation stellt sich heraus, dass es der Sohn des bekannten Therapeuten
Fabian Plessen ist. Seltsam erscheint das auf dem Körper eingeritzte Wort
"warst". Kurze Zeit später wird die Leiche einer Frau gefunden, die
bis vor kurzem die Therapiestunden von Fabian Plessen besucht hatte. Sonja
Martinez wurde ebenso wie Samuel Plessen mit einer Überdosis Heroin umgebracht
und auf ihrem Körper fanden die Ermittler das eingeritze Wort
"Damals". Die Hauptkommissarin Mona Seiler steht vor einem Rätsel und
versucht dieses zu lösen, indem sie David Gerulaitis als Undercover in eine
Therapiegruppe einschleust. Währenddessen findet sie heraus, dass Fabian Plessen
sie bei den Befragungen angelogen hat sowie einige wesentliche Dinge einfach
verschwiegen hat. Mona findet heraus, dass Plessen eine Schwester in Marburg hat
und besucht diese. Allerdings führt sie dieses Gespräch noch mehr in eine
Sackgasse bis wieder ein Mord passiert.
Fazit
Christa v. Bernuth sorgt mit diesem Roman für gute Unterhaltung und Spannung.
Interessante Charaktere und der Einblick in das kranke Hirn des Täters sind
kurzweilig beschrieben und einige überraschende Wendungen in dem Fall machen das
Buch zu einem Werk mit viel Tiefgang.
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